DIE WELT IRONISCH ERTRAGEN – Klaus Staeck trifft Georg Schulz

Beginn:
Ende:
Ort:

Maschinenhaus am Schloss Wiligrad

Kosten:
5,00 Euro

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Der studierte Jurist Klaus Staeck (*1938 in Pulsnitz) wurde in den siebziger Jahren vor allem durch seine bissige politische Satire in der Tradition der heartfieldschen Plakatkunst bekannt. Von 2006 bis 2015 war er Präsident der Akademie der Künste in drei Legislaturperioden. 

„Ich versuche weiter, ein Störer der bequemen Verhältnisse zu sein. Nichts ist erledigt, lautet mein Credo. Die unverschuldet Schwachen gegen den Übermut der Starken zu verteidigen, darum geht es mir nach wie vor.“
(Klaus Staeck: Interview mit der Tageszeitung, 28. Februar 2018) 

Der Hamburger Künstler Georg Schulz (*1952, †2025) fand über seine Arbeit als Möbeltischler zur Leidenschaft, Charaktere aus Holz zu hauen. Die Beobachtungen, die sich später in seinen Skulpturen wiederfinden, sammelte er im Alltag. Jede einzelne Skulptur zeichnet sich durch eine einfache, aber treffende Darstellung menschlicher Eigenheiten aus. Obwohl Georg Schulz eher grob arbeitete, wirken die skurrilen Figuren nuancenreich und lebendig. Ähnlich wie gute Karikaturen halten sie den Betrachtenden auf liebevolle Weise einen Spiegel menschlicher Schwächen vor.