Empfang für 70-Jährige in der St.-Georgen-Kirche

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Eine Tradition in Wismar: Mit einem Empfang in der St.-Georgen-Kirche haben sich Bürgermeister Thomas Beyer und die Präsidentin der Bürgerschaft, Sylvia Bartsch, am 3. Juni 2026 wieder bei den Bürgerinnen und Bürgern aus Wismar, die 70 Jahre alt sind, für ihr Engagement bedankt.

Etwa 200 Frauen und Männer, die zwischen dem 7. Mai 1955 und dem 3. Juni 1956 geboren wurden, erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag mit Gesprächen bei Kaffee und Tee, Erdbeerschnitten und Butterkuchen, Sekt, Saft und Wasser. Auch Karin Lechner und weitere Vertreterinnen und Vertreter des Seniorenbeirats der Hansestadt Wismar waren dabei. Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgte eine Blechbläsergruppe der Kreismusikschule "Carl Orff" Nordwestmecklenburg. Die Kirche war stimmungsvoll illuminiert.

Ausgeprägtes Wir-Gefühl in Wismar

"Möglichst jede Wismarerin und jeder Wismarer soll einmal eine Einladung der Stadt erhalten, damit wir Gelegenheit haben, Ihnen für all das, was Sie geleistet haben, zu danken", sagte Sylvia Bartsch zu den Gästen. "Unsere Stadt, das Gemeinwesen, funktioniert nur, wenn Sie, die Bürgerinnen und Bürger, dies als Ihr Gemeinwesen, als Ihre Stadt ansehen. Das hat in Wismar immer ganz gut funktioniert, sozusagen in guter hanseatischer Tradition, mit einem ausgeprägten Wir-Gefühl."

Weiter sagte die Präsidentin der Bürgerschaft: "Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist in vielen Bereichen zu sehen. Sei es in der Flüchtlingshilfe, bei der Tafel, im Sport, der Kinder- und Jugendhilfe oder bei der Organisation von Veranstaltungen für die Allgemeinheit. Dieses, sich für die Stadt zu engagieren, für das Gemeinwesen zu engagieren, ist oft nicht im Fokus. Aber ohne dieses Engagement wäre das städtische Leben nicht nur um einiges ärmer, sondern es würden viele Dinge einfach nicht funktionieren. Das macht die Hansestadt Wismar so lebenswert und so liebenswert wie sie ist. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken, denn ich weiß, dass sich viele hier im Raum ehrenamtlich engagieren."

Das Gemeinwesen zusammen stärken

Bürgermeister Thomas Beyer sprach von "herausfordernden Zeiten" und erinnerte an die gegenwärtigen Herausforderungen, etwa den "aggressiven und durch nichts zu rechtfertigenden Krieg Russlands gegen die Ukraine" und die Integration der geflüchteten Menschen aus der Ukraine und aus vielen anderen Ländern. "Bei all den Herausforderungen bin ich mir sicher, dass die Wismarerinnen und Wismarer mit anpacken, sich gegenseitig unterstützen und das Gemeinwesen zusammen stärken. Das haben wir auch gerade in Krisen gezeigt", sagte der Bürgermeister.