Busch, Johannes Karl Ludwig
Architekt
geboren am 3. März 1869 in Kaköhl,
gestorben am 15. Juni 1953 in Wismar
Im Jahr 1895 ließ sich Johannes Busch als freiberuflicher Architekt in Wismar nieder.
Ab 1902 war er als Gutachter und Berater für die Stadt tätig.
Seit 1910 gehörte er dem Bürgerausschuss an, dessen Vorsitz er von 1913 bis 1916 innehatte.
Zudem war Busch Mitglied in der städtischen „Kommission zur Erhaltung des Stadtbildes“, im Haus- und Grundbesitzerverein, im Gewerbeverein sowie Stadtverordneter und später unbesoldeter Stadtrat.
Sein Werk umfasst neben Wohnhäusern, Villen und Gutshäusern auch Schulen, Kaufhäuser und Fabrikhallen.
In Wismar können ihm bislang rund 70 Gebäude zugeschrieben werden.
Zu seinen bekanntesten Neubauten zählen:
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das Karstadt-Kaufhaus in der Krämerstraße / Ecke Lübsche Straße (1906–1908),
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die ehemalige Knabenvolksschule – heute das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium – in der Dahlmannstraße (1903–1905),
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sowie die Villa in der Schweriner Straße 2 (1903).