Die Notwendigkeit eines Gottesackers vor den Toren der Stadt
- Steigende Einwohnerzahlen und eine zunehmende Zahl an Sterbefällen führten dazu, dass die Begräbnisplätze in und an den Kirchen immer stärker belegt waren.
- Die hygienischen Verhältnisse in den sogenannten Beinhäusern galten als katastrophal.
- 1791 erließ der Tribunalspräsident, später bestätigt durch die Schwedische Kommission, eine Anordnung zur endgültigen Verlegung der Friedhöfe außerhalb der Stadt.
- Auf Initiative von Bürgermeister Anton Johann Friedrich Haupt und Johann Gottfried Martens entstand der Wismarer Friedhof auf dem ehemaligen Galgenberg.
Die kirchliche Weihe erfolgte am 24. Oktober 1831.
Blick vom ältesten Friedhofsteil auf dem ehemaligen Galgenberg
aus: „Mecklenburg in Bildern“, herausgegeben von Lisch, 1842, Vorlage: C. N. Canow
Ältester auffindbarer Plan des Alten Friedhofs, gezeichnet von I. G. Borgwardt, 1844
Erweiterung des Alten Friedhofs um den Garten des Friedhofswärters, Darstellung von 1926
Neuanlage des Westfriedhofs ab 1862, nach Plänen von Theodor Klett (Großherzoglicher Gartenbaudirektor, Schwerin)
Vogelperspektive der Erweiterung des Friedhofs um 1930, von C. Dolberg, W. Hübotter und A. Kurilin
Darstellung mit Buchstabenfeldern, Abschluss am Droschkenplatz und Pavillon.