Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit: Bauliche Veränderungen an der Einmündung Lübsche Straße/Erwin-Fischer-Straße in Wismar
Zur Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, insbesondere für den Fuß- und Radverkehr, ist es notwendig, bauliche Maßnahmen an der Kreuzung und Einmündung Lübsche Straße/Erwin-Fischer-Straße in Wismar vorzunehmen. An dieser Einmündung gab es in den vergangenen Jahren mehrere Unfälle mit Radfahrerinnen und Radfahrern.
Bei den örtlichen Unfalluntersuchungen wurden Verbesserungspotenziale an dieser Verkehrsanlage in Wismar-Wendorf identifiziert. Mit den nun geplanten und teilweise schon vorgenommenen Maßnahmen sollen das Konfliktpotenzial erheblich reduziert und ein sichereres Befahren ermöglicht werden.
Folgende Maßnahmen werden umgesetzt: Mit der Fahrstreifenreduzierung in der Erwin-Fischer-Straße werden die Sichtbeziehung zwischen Kraftfahrzeugverkehr und Radverkehr verbessert und mehr Sicherheitsraum zur rechtzeitigen Erkennung der kreuzenden Verkehre geschaffen. Dazu werden die bereits vorhandenen rot-weißen Schrammborde versetzt und ergänzt.
Die vorhandenen Markierungen im gesamten Kreuzungsbereich werden umfassend an diese bauliche Situation angepasst und grundlegend erneuert. Darüber hinaus werden Piktogramme aufgebracht und Achtungsschilder aufgestellt.
Die Stadt bittet um Beachtung und weiterhin um gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr, so dass es nicht mehr zu Unfällen an dieser Stelle kommt.
Im Einzelnen zu den Maßnahmen:
Zur Steigerung der Sicherheit wird die Radverkehrsfurt im Knotenpunktbereich flächig rot eingefärbt. Diese farbliche Gestaltung verdeutlicht visuell den Vorrang des Radverkehrs. Ergänzend wird auf der Furt mehrfach das Piktogramm "Fahrrad" mit zwei Richtungspfeilen markiert, um die Zweirichtungsnutzung klarzustellen.
Auf der verbleibenden Fahrbahn der Erwin-Fischer-Straße wird vor der Haltelinie das Piktogramm "Verkehrszeichen Stopp" für die Kraftfahrzeuge markiert.
Um Konflikten im Annäherungsbereich (Gefälle stadteinwärts) für Radfahrende präventiv entgegenzuwirken, wird auf dem Radweg eine spezielle Aufmerksamkeitsmarkierung aufgebracht. Diese besteht aus drei Balken mit ansteigender Breite (Schmal- bis Breitstrich), die als visuelle Barriere zur Geschwindigkeitsdämpfung des Radverkehrs und zur Schärfung der Aufmerksamkeit vor dem Gefahrenbereich dienen.
Zudem wird die Gefahrenbeschilderung auf dem Radweg stadteinwärts modifiziert. Radfahrer werden durch die Verkehrszeichen "Gefahrenstelle" und "Unfall" auf die Unfallhäufung hingewiesen. Unterstützend wird ein Piktogramm "Gefahrenstelle" unmittelbar vor der Radverkehrsfurt auf der Nebenanlage als Bodenmarkierung aufgebracht.