Vertreter aus Wismar und Tschornomorsk bei deutsch-ukrainischer kommunaler Partnerschaftskonferenz
Vom 16. bis zum 18. Juni 2025 fand die siebte deutsch-ukrainische kommunale Partnerschaftskonferenz in Münster/Westfalen statt. Sie richtete sich an Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen sowie weitere Engagierte aus dem deutsch-ukrainischen kommunalen Partnerschaftsnetzwerk und bot Raum für den fachlichen und persönlichen Austausch und Diskussionen zu drängenden aktuellen Fragen.
Mit dabei waren auch Vertreter aus der Hansestadt Wismar und der ukrainischen Partnerstadt Tschornomorsk: Benjamin Leers aus der Stadtverwaltung der Hansestadt Wismar, Beauftragter für internationale Beziehungen, traf sich bei der Konferenz mit Ruslan Sainchuk, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Tschornomorsk, und Yevhen Dzhumyga, Mitarbeiter der Rechtsabteilung.
Die Tage in Münster standen unter dem Eindruck erneuter schwerer Angriffe der russischen Armee auf ukrainische Städte am 17. Juni, unter anderem auch auf Kyjiw und Odessa. Dennoch wurde vor allem über die Stärkung der ukrainischen Gemeinden in Wiederaufbauprojekten und den Integrationsprozess zu einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union gesprochen. Neben vielen Fachforen gab es auch Vorträge und Panelgespräche, an denen sich unter anderem die neue Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali-Radovan, beteiligte. Wie auch viele andere Teilnehmende betonte sie die enorm wichtige Rolle der Kommunen bei der Unterstützung der Ukraine in der Kriegssituation.
Die Vertreter der Partnerstädte Wismar und Tschornomorsk sprachen nochmals konkret über ein aktuelles Projekt, bei dem die Hansestadt ihre ukrainische Partnerstadt bei der Beschaffung modularer Schutzräume unterstützt. Die Partnerschaft wurde bei einer der vorherigen Konferenzen, 2022 in Augsburg, initiiert.