Neubau-Übergabe an der Turmstraße

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Wohnungsbaugesellschaft der Hansestadt Wismar investierte mehr als 9 Millionen Euro / 29 moderne Zwei- bis Vier-Raum-Wohnungen

Am Donnerstag, 18. August 2022, hat die Wohnungsbaugesellschaft mbH der Hansestadt Wismar den Neubau Turmstraße 23-27 offiziell an die Mieter übergeben. Beim Fest waren neben zukünftigen Mietern, die ersten ziehen Mitte September 2022 ein, unter anderem auch Bundesbauministerin Klara Geywitz, Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel, Wismars Bürgermeister Thomas Beyer und der Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen, Andreas Breitner, dabei.

Im Altstadt-Neubau mit einer Wohnfläche von rund 2410 Quadratmetern sind 29 moderne Zwei- bis Vier-Raum-Wohnungen entstanden, die zwischen 60 und 113 Quadratmeter groß sind. Sie besitzen Balkone, Loggien oder Terrassen. Sieben Wohnungen sind barrierefrei. Ein Lift befördert Fahrzeuge in die Tiefgarage mit 18 Stellplätzen. Der Gebäudekomplex verfügt über drei Hauseingänge an der Turmstraße, darunter einer mit Fahrstuhl, und eine Hofeinfahrt aus Richtung Schatterau. Auf dem Hof gibt es einen kleinen Spielplatz und überdachte Stellflächen für Fahrräder.

Bis 2016 stand an dieser Stelle ein Wohnhaus aus den 1950er-Jahren. Auf 1150 Quadratmetern Wohnfläche gab es 33 Wohnungen. "Das Haus war sanierungsbedürftig und wies einen extrem hohen Leerstand auf", teilte Katharina Franzke, Chefin der  Wohnungsbaugesellschaft, mit. Bis Februar 2018 war das alte Haus abgerissen worden. Das Neubau-Projekt startete im Jahr 2020. Laut Katharina Franzke seien der Bauzeitenplan und die Kosten, die bei etwas mehr als 9 Millionen Euro liegen, eingehalten worden. "Das neue Haus fügt sich mit seiner Gestaltung hervorragend in die Innenstadt ein."

Andreas Breitner lobte das Projekt als "Leuchtturm für unser Verbandsgebiet". Christian Pegel sprach in diesem Zusammenhang von "Visionären in der Stadtverwaltung". Sie würden es mit solchen Bauvorhaben schaffen, Einwohner in die Innenstadt zurückzuholen oder die Mieter zu halten.

Thomas Beyer erklärte: "Es ist ein schönes Bauprojekt, das heute übergeben wird." Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft und die Genossenschaften, denen etwa 50 Prozent des Wohnungsbestandes in der Hansestadt Wismar gehören, sowie private Investoren würden viel investieren, "damit es in der Stadt einen Wohnungsmarkt gibt, der sich gut entwickelt". Klara Geywitz, die mahnte, dafür Sorge zu tragen, dass der Wohnraum bezahlbar bleibt, sicherte der Hansestadt Wismar weitere Städtebauförderungen zu.