Spenden für einen Kleinbus für Tschornomorsk

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar/Internationale Beziehungen

Die Hansestadt Wismar unterhält seit Oktober 2023 eine Städtepartnerschaft zur ukrainischen Stadt Tschornormorsk am Schwarzen Meer. Die Kommune in der Nähe von Odessa ist geprägt durch einen großen Hafen und entsprechende Industrie und ist wie auch Odessa in der Vergangenheit mehrfach Ziel des russischen Angriffskrieges geworden. Wismars Bürgermeister Thomas Beyer tauscht sich regelmäßig mit seinem Amtskollegen Vasyl Huliaiev aus und hat die solidarische Hilfe der Hansestadt Wismar angeboten.

Die Hansestadt Wismar möchte ihre Partnerstadt Tschornomorsk mit der Beschaffung eines Kleinbusses zur Beförderung von Kindern mit Behinderungen, insbesondere Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, unterstützen. Der Bus wird über einen Hydrauliklift verfügen, mit dem Kinder im Rollstuhl in den Bus gehoben werden können. Dort soll es ein bis zwei Rollstuhlplätze geben sowie weitere fünf bis sieben Sitzplätze.

Mit dem Bus soll speziell eine Schule unterstützt werden, in der Kinder mit besonderen Bedürfnissen unterrichtet werden. Der Bus soll unter anderem zur Beförderung der Schülerinnen und Schüler in die Schule und zu medizinischen Einrichtungen genutzt werden. Aber auch über den Bedarf der Schule hinaus wird der Bus von Menschen verschiedener Altersgruppen auf Anfrage genutzt werden.

Die Stadt Tschornomorsk verfügt bisher noch nicht über solch ein Fahrzeug. Zudem war es durch die Belastungen des Angriffskrieges durch Russland in den letzten Jahren nicht möglich, das Fahrzeug aus dem Gemeindehaushalt der Stadt zu finanzieren.

Derzeit leben in der Gemeinde Tschornomorsk 144 Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. Unter den momentan 6816 Binnenvertriebenen sind 341 Menschen mit Behinderungen. Daher ist der Bedarf an dieser Art von Transport erheblich gestiegen.

Der Kleinbus, seine Ausstattung und die Überführung nach Tschornomorsk soll zu einem großen Teil von "Engagement Global" (www.engagement-global.de) mit Zuschüssen aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert werden.

Da für das Finanzierungsvorhaben ein Eigenanteil von etwa 20.000 Euro notwendig ist, ruft die Hansestadt Wismar zu einer Spendenaktion auf. Jeder Beitrag ist willkommen und eine wertvolle Unterstützung.

"Wir haben unsere Partnerstadt im Januar 2023 bereits mit Generatoren unterstützt. Dies war nur durch die großzügigen Spenden der Wismarerinnen und Wismarer möglich. Nun bitten wir wiederum um Ihre Spenden, um den Menschen in Tschornomorsk und insbesondere den Kindern vor Ort zu helfen", so Bürgermeister Thomas Beyer.

Spenden sind auf folgendes Konto möglich:
Kontoinhaber: Hansestadt Wismar
IBAN: DE54 1405 1000 1000 0036 35
BIC: NOLADE21WIS
Sparkasse Mecklenburg-Nordwest
Verwendungszweck: 61200.3799001 "Kleinbus für Tschornomorsk"