Seniorengruppe aus Kalmar zu Gast in Wismar

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Vom 18. bis zum 20. April 2023 haben 21 Frauen und Männer der Seniorenorganisation "PRO Kalmar län" im Rahmen einer Studienreise die Hansestadt Wismar besucht. Großes Interesse hatten die Schwedinnen und Schweden unter anderem an den Themen Altenpflege und Seniorenaktivitäten/Leben älterer Menschen in der Hansestadt Wismar.

Nach der Busreise trafen sich die Gäste aus Wismars schwedischer Partnerstadt Kalmar und der Region Kalmar zunächst mit Bürgermeister Thomas Beyer und Karin Lechner, Vorsitzende des Seniorenbeirats der Hansestadt Wismar, im Bürgerschaftssaal im Rathaus. Mit dabei war auch Roger Kaliff, der viele Jahre lang Vorsitzender des Stadtparlaments von Kalmar war. Hier gab es ein Gespräch mit Maren Frahm, Pflegedienstleiterin im Städtischen Alten- und Pflegeheim Wendorf, und mit Vertreterinnen und Vertretern des Seniorenbeirats der Hansestadt Wismar.

Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat schauten sich die Gäste aus Schweden am 19. April die Seniorenpflegeeinrichtung “Schwarzes Kloster“ der Diakonie Nord Nord Ost an der Mecklenburger Straße an. Die Leiterin der Einrichtung, Beate Baar, und ihre Mitarbeiterinnen führten die Gruppe durch die verschiedenen Bereiche und beantworteten zahlreiche Fragen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte am Mittwochnachmittag eine Führung mit dem Historiker Maximilian Marotz durch das Stadtgeschichtliche Museum SCHABBELL. Dort staunten die Gäste von "PRO Kalmar län" sowie die Vertreterinnen und Vertreter des Wismarer Seniorenbeirats über Schwedenköpfe und Hellebarden, Teile alter Wasserleitungen, große Ölgemälde, bunte Wandmalereien und prunkvolle Kelche. Am Abend folgte ein Essen mit Aktiven der Deutsch-Schwedischen Gesellschaft Wismar e.V.

Zusammenarbeit von Wismar und Kalmar soll intensiviert werden

"Ich war schon viele Male in Wismar. Seit Beginn der Städtepartnerschaft im Jahr 2002 wurde immer versucht, die Zusammenarbeit breit zu gestalten und nicht nur auf die kommunalpolitische Ebene zu beschränken", sagte Roger Kaliff. "Zuerst haben wir uns vermehrt um die Jugendarbeit gekümmert. Ich hoffe, dass diese noch ausgebaut werden kann, denn ich weiß mit Sicherheit, dass sich die Kalmarer Jugend danach sehnt, nach der Corona-Pandemie wieder Kontakte ins Ausland zu knüpfen. Auch die kulturelle Zusammenarbeit, insbesondere der Museen von Kalmar und Wismar, war schon immer intensiv. Jetzt kümmere ich mich um die Seniorenarbeit und freue mich über den Besuch unserer Gruppe in Wismar."

Bürgermeister Thomas Beyer erklärte: "Ich freue mich sehr, dass Freundinnen und Freunde aus Kalmar bei uns zu Gast waren. Besonders froh bin ich über das Treffen mit Roger Kaliff, den ich seit vielen Jahren kenne und schätze. Ich weiß, dass der Austausch wirklich sehr intensiv war. Auch unser Seniorenbeirat war daran beteiligt. Das ist Städtepartnerschaft. Genau das ist es, was wir uns wünschen. Da geht es nicht um den Austausch zwischen den beiden Bürgermeistern oder zwischen den jeweiligen Bürgerschaften, sondern es geht darum, dass die Menschen, in dem Fall die Seniorinnen und Senioren, einander begegnen. So wird Städtepartnerschaft lebendig, so soll es sein."

Weiter sagte Thomas Beyer: "Wir arbeiten daran, die Beziehungen zu unserer schwedischen Partnerstadt auszubauen und neue Kontakte zu knüpfen. Auch zum Schwedenfest im August werden wir viele Gäste aus Kalmar in Wismar begrüßen können."