Neuveröffentlichung aus dem SCHABBELL: Forschungen und Vorträge aus dem Museum publiziert
Das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar, das SCHABBELL, legt nach über 15 Jahren erstmals wieder eine neue Publikation in seiner traditionsreichen Schriftenreihe "Neue Wismarer Studien" vor. Mit dem nun erschienenen Band 12 wird das bewährte Format neu belebt und zugleich um aktuelle Fragestellungen sowie neue Perspektiven erweitert.
Das Museum beteiligt sich seit vielen Jahren mit Ausstellungen, Forschungsprojekten und Vorträgen aktiv am Diskurs zur Geschichte und Kultur der Hansestadt Wismar. Die neue Veröffentlichung bündelt diese Arbeit und macht sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Der aktuelle Band vereint Beiträge der Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und spiegelt die thematische Vielfalt der musealen Arbeit wider. Im Fokus stehen Aspekte der Stadtgeschichte, museumspädagogische Ansätze, Objektgeschichten sowie die Entwicklung des Museums selbst.
Inhaltlich umfasst die Publikation unter anderem folgende Themen:
- 100 Jahre Museum in städtischer Trägerschaft
- Wie der Wein nach Wismar kam
- Die Gärten der Familie Schabbell
- Zwischen "Entartung" und Anpassung: Sella Hasse im Nationalsozialismus – eine Spurensuche
- Energie in Not: Die Versorgungskrise in den 1920er-Jahren
- Eine Wismarer Hundesteuermarke von 1924
- Warum sammelt das Museum immer noch?
- Ein Maurer-Röhrken erzählt seine Geschichte
- Was wurde eigentlich aus dem Projekt "Time Travel 1560"?
Darüber hinaus widmen sich einzelne Beiträge den Wismarer Persönlichkeiten Paul Drenseck und Gottlob Frege.
Die Publikation richtet sich an alle Leserinnen und Leser, die sich für die Geschichte Wismars interessieren und neue Einblicke in die Arbeit des Museums gewinnen möchten. Der Band ist ab April 2026 im Museumsshop des SCHABBELL, Schweinsbrücke 6/8, erhältlich. Preis: 15 Euro.