Neue touristische Unterrichtungstafeln werben für das UNESCO-Welterbe der Hansestadt Wismar

Quelle: Tourismuszentrale Wismar

Wer auf der Bundesautobahn 20 in Höhe Wismar unterwegs war oder ist, wird es bestimmt schon gesehen haben: Die Hansestadt Wismar präsentiert sich seit Anfang Oktober 2023 auf zwei neuen großen Hinweisschildern an den Richtungsfahrbahnen nach Stettin und Lübeck. Zu sehen ist eine Illustration des Marktplatzes mit Giebelhäusern, der Wasserkunst und des Marienkirchturms im Hintergrund sowie der Poeler Kogge und des Schwedenkopfes als typische Besonderheiten der Hansestadt Wismar.

In Wismars historischer Altstadt lässt sich die mittelalterliche Hansestadt aus der Blütezeit des Städtebundes bis heute erkennen und begreifen. Der Stadtkern hat seinen städtebaulichen Grundriss mit Straßen- und Platzräumen, Parzellen- und Quartiersstrukturen und vor allem mit dem Alten Hafen bis in die Gegenwart nahezu unverändert bewahren können. Die UNESCO erkannte die Einzigartigkeit des reichen Erbes der Altstädte von Wismar und Stralsund im Jahr 2002 und erklärte die Altstädte zum Weltkulturerbe.

Die Errichtung dieser neuen sogenannten touristischen Unterrichtungstafeln an der A20 wurde notwendig, da die alten Schilder laut Autobahn GmbH nicht den aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen entsprachen. Eine Instandhaltung war aufgrund der seit 2008 geltenden Richtlinien für die Touristische Beschilderung nicht möglich, da die Größe der Beschilderung neu festgelegt wurde und sich Fundament und Aufstellvorrichtungen der bestehenden Beschilderungen nicht weiterverwenden ließen.