Neue Sporthalle am Friedenshof eingeweiht
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Bild: © Pressestelle der Hansestadt Wismar
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Eine gute Nachricht für den Schul- und Vereinssport in Wismar: Am 27. März 2026 ist die neu gebaute Sporthalle am Friedenshof I eingeweiht worden. Bei der Feier waren neben Bürgermeister Thomas Beyer, Senator René Domke und Senatorin Heike Bansemer unter anderem auch Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bartsch, Präsidentin der Bürgerschaft, und weitere Bürgerschaftsmitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung, auch des Landkreises Nordwestmecklenburg, von Schulen, Sportvereinen, Planungsbüros und Baufirmen dabei.
Videobotschaft von Bürgermeister Thomas Beyer
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Sporthalle_Friedenshof
Symbolischer Schlüssel
Vor der Besichtigung des neuen Bauwerks überreichte Marko Meißner vom Büro MHB Architekten + Ingenieure einen symbolischen Schlüssel für die Halle an Thomas Beyer. Den großen Schlüssel gab der Bürgermeister anschließend an Andreas Raap, Leiter des Amtes für Hochbau, Service und Liegenschaften, und Ivonne Mucha von der Abteilung Hochbau der Stadtverwaltung weiter.
Zuschauertribüne, funkgesteuerte Anzeigentafel, Gründach und Photovoltaikanlage
Die neue, moderne Dreifeldsporthalle mit einem Hallen- und einem Sozialbereich wird die Rahmenbedingungen für den Schulsport in Wismar sowie den Trainings- und Wettkampfbetrieb nachhaltig verbessern. Eine Tribüne bietet 159 Plätze für Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Spielfläche ist fünf Meter breiter als in der alten Brecht-Halle, die an der Käthe-Kollwitz-Promenade stand und ab Juli 2023 abgerissen wurde, und sie ist unter anderem für Handball, Basketball, Fußball und Volleyball geeignet.
Installiert wurde eine funkgesteuerte Anzeigentafel. Es gibt einen Bodentank mit Anschlüssen für das Kampfgericht, WLan in der Halle, eine kabellos nutzbare Musikanlage, eine große, moderne Küche, geräumige Umkleide- und Sanitärräume, große Lagerflächen und sogar eine Boulder-Fläche.
In Bezug auf einen nachhaltigen Bau wurde der Fokus auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gelegt. Der Anspruch war, ein zukunftsweisendes Bauprojekt zu realisieren. So verfügt die neue Sporthalle am Friedenshof I über ein Gründach und eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung sowie mit der Möglichkeit der Speicherung für den Eigenbedarf. Die Wärmeerzeugung erfolgt neben der Fernwärmeversorgung über Luftwärmepumpen, die in Kombination mit einer Fußbodenheizung eine energieeffiziente Beheizung der Hallenspielfläche gewährleisten.
11 Planungsbüros und 42 Baufirmen
Großer Wert wurde auf Barrierefreiheit gelegt: Das Gebäude an der Käthe-Kollwitz-Promenade kann sowohl von Sportlerinnen und Sportlern als auch von Zuschauerinnen und Zuschauern mit Handicap uneingeschränkt genutzt werden.
Die feierliche Grundsteinlegung für den Ersatzbau der Brecht-Halle erfolgte im März 2024. Nach einem Baustopp - die Rohbaufirma hatte die Arbeiten im Juli 2024 eingestellt - ging es ab Oktober 2024 mit neuen Firmen weiter. Die Außenanlagen müssen noch fertiggestellt werden. Eine Rasenfläche an der Halle ist später als Bolzplatz nutzbar.
An der Umsetzung der Maßnahme waren elf Planungsbüros mit unterschiedlichen Fachrichtungen beteiligt. 42 Baufirmen wurden über nationale oder europaweite Ausschreibungen gebunden.
Sporthalle kostete knapp 11,5 Millionen Euro
Die Dreifeldsporthalle, die in einem Notfall auch als "Wärmeinsel" dienen kann, kostete 11,44 Millionen Euro. Es gab eine Bundesförderung in Höhe von 3,8 Millionen Euro. Dazu kommen eine Sonderbedarfszuweisung über 2,4 Millionen Euro und Mittel aus der Infrastrukturpauschale/Paragraf 10a Finanzausgleichsgesetz Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Das ursprüngliche Budget konnte eingehalten werden.
Im neuen Gebäude trainieren seit wenigen Wochen die Aktiven der Abteilungen Handball und Akrobatik der TSG Wismar. Weitere Vereine werden folgen. Punktspiele und Turniere sind dort möglich. Außerdem wird die Halle von Kindern und Jugendlichen der Bertolt-Brecht-Schule, des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums und der Astrid-Lindgren-Schule genutzt.
Wettbewerb "Kunst am Bau"
Auf der Rückwand der Tribüne ist das Kunstwerk "Ballwechsel" von Anne Hille zu sehen. Sie hatte sich gegen 19 Mitbewerberinnen und -bewerber durchgesetzt und den zweistufigen Wettbewerb "Kunst am Bau" gewonnen. Es unterstützte Susanne Gabler vom Kunstbeirat der Hansestadt Wismar.
"Ein Schmuckstück"
"Für Wismar ist heute ein super Tag. Diese Halle ist wirklich ein Schmuckstück geworden, sie ist nachhaltig und modern ausgestattet", sagte Bürgermeister Beyer. "Ich danke allen am Bau Beteiligten und wünsche allen Sportlerinnen und Sportlern gute Wettkämpfe und Erfolge im Training."