Mittelinsel eines Kreisverkehrs mit heimischen Pflanzen neu gestaltet

Quelle: Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb der Hansestadt Wismar

Mitarbeiter des Entsorgungs- und Verkehrsbetriebes (EVB) der Hansestadt Wismar haben jetzt die Mittelinsel auf dem Kreisverkehr Dahlmannstraße/Lübsche Straße/Ulmenstraße neu gestaltet. Um dem Anspruch einer sichtbaren Blühinsel gerecht zu werden, wurde die Mittelinsel in einen äußeren, robusten, sowie einen bunten Innenbereich unterteilt.

Dazu wurde zunächst die obere Bodenschicht per Hand abgetragen und danach neue Erde aufgetragen. Im Innenbereich der begehbaren Mittelinsel kam hochwertige Erde zum Einsatz, um einjährigen Pflanzen ausreichend Substanz zu geben. Im äußeren Kreis wurde grober Sand aufgetragen, der für einen schnellen Ablauf von Regenwasser sorgt und gleichzeitig auch Lebensraum für Kleinsttiere bietet.

Der äußere Bereich der Mittelinsel wurde anschließend mit heimischen, weniger anspruchsvollen Stauden bepflanzt. Diese stammen wie auch das Saatgut aus ökologisch regionalem Anbau.

Die Bepflanzung im äußeren Kreis erfolgte inselartig. Gleichzeitig wurde dort mehrjähriges Saatgut (gebietsheimisch) ausgebracht. Die Pflanzen werden nicht gleich zu sehen sein. Hier handelt es sich um eine sogenannte sukzessive Bepflanzung/Einsaat, so dass allmählich von der Pflanzenwelt ein neuer Lebensraum erschlossen werden kann – eine dynamische Entwicklung, die gut zu beobachten sein wird.

Hiermit erfüllen wir im öffentlichen Grün den Anspruch einer nachhaltigen und ökologischen Gestaltung. Jeder Bereich in der Stadt ist es wert, einen Beitrag zum Artenerhalt zu leisten. Wichtig ist in der heutigen Zeit, auch gerade im städtischen Grün, Klein(st)biotope zu schaffen, um die Vielfalt an Leben zu erhalten oder zurückzuholen. Heimische Pflanzen sind dafür eine wichtige Voraussetzung. Gleichzeitig werden wir den vielen Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht im Kreisverkehr gerecht.