Landesstraßenbauamt stellt favorisierte Hochbrückenvariante vor
Das Landesstraßenbauamt hat am Montagabend im Bauausschuss seine favorisierte Variante für den Ersatzneubau der Hochbrücke vorgestellt. Eine nochmalige Prüfung verschiedener Varianten war notwendig geworden, weil das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege das Einzeldenkmal "Wismaria" als erhaltenswert eingestuft hatte.
Die Vorzugsvariante des Landesstraßenbauamtes soll parallel zur bestehenden Hochbrücke verlaufen. Das Errichten des Ersatzneubaus wäre demnach parallel zur Nutzung der jetzigen Hochbrücke möglich. Dies war eine Forderung der Hansestadt Wismar, um zu lange Vollsperrungen für Bevölkerung und Wirtschaft zu vermeiden.
Grafik des Landesstraßenbauamtes zur Vorzugsvariante.
Die Hansestadt Wismar und das Straßenbauamt werden nun die zu planenden städtischen Wegebeziehungen abstimmen. Daraus wird sich die konkrete Bauwerksplanung - im Hinblick auf Dämme oder Stützen - ableiten. "Wichtig ist nun, dass diese Vorzugsvariante schnellstmöglich ins Planfeststellungsverfahren geht - denn das allein dauert bis zu zwei Jahre", sagt Bürgermeister Thomas Beyer.