Hansestadt Wismar und Nachbargemeinden verständigen sich auf gemeinsame Kooperationsthemen bis 2030

Quelle: Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg

Klimagerechte Mobilitätsangebote schaffen, Industrie- und Gewerbeflächen entwickeln oder aber Ausgleichsmaßnahmen umsetzen – viele Themen lassen sich gemeinsam und gemeindeübergreifend besser angehen. Davon sind die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen im Stadt-Umland-Raum Wismar überzeugt. "Für den Ausbau der Radwege und die Weiterentwicklung des Großgewerbestandortes Wismar-Kritzow ist es sehr wichtig, dass wir mit der Hansestadt Wismar weiter vertrauensvoll zusammenarbeiten und uns zu unseren Planungen abstimmen", so Andreas Treumann, Bürgermeister in Hornstorf.

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer ergänzt: "Wenn wir die Region als attraktiven Lebens-und Wirtschaftsraum weiter ausbauen und fit für die Zukunft machen wollen, geht es nur miteinander. Kooperation bringt Vorteile und Chancen auf allen Seiten, vor allem im Sinne unserer Einwohner und Unternehmen."


Die Hansestadt Wismar hat deshalb mit ihren acht Umlandgemeinden Barnekow, Dorf Mecklenburg, Gägelow, Hornstorf, Krusenhagen, Lübow, Metelsdorf und Zierow den Rahmenplan aus dem Jahr 2011 neu aufgelegt. Jetzt liegt der "Integrierte Rahmenplan 2030" vor. Er gibt für die nächsten Jahre die strategische Marschrichtung zur Zusammenarbeit in den verschiedenen Kooperationsthemen vor. "Ich freue mich, dass nach den Vereinbarungen zur Wohnbau- und Einzelhandelsentwicklung die Hansestadt Wismar und ihre Nachbargemeinden die Zusammenarbeit zu weiteren Themen fortsetzen", sagt Karl Schmude, Leiter des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg.


Dem feierlichen Abschluss mit Unterzeichnung des neuen Rahmenplans durch die beteiligten Bürgermeister und Bürgermeisterinnen am 23. August 2022 im Bürgerschaftssaal der Hansestadt gingen im letzten Jahr intensive Gespräche unter Moderation des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg sowie Beschlüsse der Gemeindevertretungen und der Bürgerschaft voraus. Jetzt wollen die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen auch gleich aktiv erste Kooperationsmaßnahmen umsetzen. Begonnen werden soll mit der Planung für den Radwegeausbau. Außerdem wurde vereinbart, dass nach fünf Jahren der bis dahin erreichte Arbeitsstand evaluiert und relevante Handlungsfelder überprüft werden.

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