Bürgermeister Thomas Beyer bei Internationaler Konferenz in Kyjiw
-
Bild: © Hansestadt Wismar/Thomas Beyer
-
Bild: © Hansestadt Wismar/Thomas Beyer
-
Bild: © IV International Summit of Cities and Regions (ISCR)
-
Bild: © IV International Summit of Cities and Regions (ISCR)
Am 25. und 26. Mai 2026 hat Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar, die ukrainische Hauptstadt Kyjiw besucht. Dort fand die 4. Internationale Konferenz der Städte und Gemeinden unter dem Thema "Partnerschaft. Resilienz. Vorsorge." statt.
Am ersten Konferenztag erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal mehr hautnah die Verantwortungslosigkeit des Krieges, mit dem Russland die Ukraine überzieht: Bei einem Besuch in Tschernobyl konnte der inzwischen wieder instandgesetzte Sarkophag über dem 1986 zerstörten Reaktor besichtigt werden. Eine russische Drohne hatte die Schutzhülle im Jahr 2025 beschädigt.
Ein weiterer Punkt des Rahmenprogramms war ein Besuch auf dem Maidan im Zentrum der Stadt. Auf dem Platz wird seit Beginn des Krieges der vielen Opfer gedacht.
Auf der Konferenz wurde von Projekten aus verschiedenen ukrainischen Städten berichtet, die die Widerstandsfähigkeit des Landes verdeutlichen. Im täglichen Leben betrifft dies beispielsweise häufig das Thema der Energieversorgung.
Die etwa 500 Teilnehmenden, darunter etwa 150 Personen aus dem Ausland, tauschten sich zudem bilateral aus. So traf Bürgermeister Thomas Beyer die seit kurzem amtierende Bürgermeisterin von Wismars ukrainischer Partnerstadt Tschornomorsk, Olena Sholar. Beide vereinbarten auch für Zukunft eine enge Zusammenarbeit.
Am Rande der Konferenz wurden auch mehrere Partnerschaftsabkommen von ukrainischen mit EU-Städten auf dem Weg gebracht. So trat Tschornomorsk auch in eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Lorient ein.
Bürgermeister Thomas Beyer sagt: "Ich komme von dem Besuch gleichzeitig erschüttert und auch beeindruckt zurück. Die Widerstandsfähigkeit der Ukraine in diesem ungerechten Krieg ist ungebrochen und drückt sich im alltäglichen Handeln der Menschen aus."