"Zwei Häuser - eine Geschichte": Kooperation zwischen den Museen SCHABBELL und phanTECHNIKUM

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Die Geschichte der Hansestadt Wismar ist so vielfältig wie ihre Menschen. Und so reicht ein Museum manchmal nicht aus, um alle Facetten der bewegten Stadtgeschichte in Gänze zu erzählen.

Aus diesem Grund verknüpfen das Technische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern (phanTECHNIKUM) und das Stadtgeschichtliche Museum SCHABBELL ihre Ausstellungen, um so durch die unterschiedlichen Blickwinkel auf die Epochen der Hansestadt Wismar ein besseres Verstehen und tiefere Einblicke in die Geschichte zu ermöglichen. Motto: "Zwei Häuser – eine Geschichte".

Das SCHABBELL und das phanTECHNIKUM haben mehrere Schnittmengen gefunden. Dazu gehören die Themen "Handwerk", "Schiffbau", "Wismarer Persönlichkeiten/Persönlichkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern", "Podeus" und "Dornier". Beide Häuser präsentieren Ausstellungsobjekte zu diesen Themen, die sich ergänzen. So zeigt zum Beispiel das phanTECHNIKUM den vermutlichen letzten erhaltenen Podeus-Raupenschlepper. Das Familienunternehmen Podeus spielt wiederum eine große Rolle im SCHABBELL-Ausstellungsbereich "Wismar industriell".

Um die Kooperation auch auf eine andere Art sicht- und erlebbar zu machen, wurde ein Piktogramm entwickelt. Es setzt sich aus einem Schwedenkopf und einem Taucherhelm zusammen und ist in der Nähe einzelner Exponate zu finden. Daneben befinden sich QR-Codes, die mit einem Handy gescannt werden können. Im Internet gibt es dann Informationen zu den passenden Ausstellungsobjekten im jeweils anderen Museum.

"Die Besucherinnen und Besucher unserer Häuser profitieren von unserer Kooperation. Sie können Exponate aus mehreren Blickwinkeln erforschen", sagt Corinna Schubert, Leiterin des Stadtgeschichtlichen Museums.

Michael Rahnfeld, Leiter des Technischen Landesmuseums, spricht von einer "Bereicherung für Gäste, die Interesse an der Geschichte und an der Technik haben": "Es geht nicht nur um das gemeinschaftliche Sichtbarmachen. Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern mit unserer Kooperation, die wir jetzt weiter vertiefen, ein Ganztagserlebnis bieten."