"Kein Land für Niemand" – Filmabend am 23. April im Zeughaus
Am Donnerstag, dem 23. April 2026, wird im Zeughaus in Wismar, Ulmenstraße 15, der deutsche Dokumentarfilm "Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes" gezeigt. Filmbeginn ist 19.00 Uhr. Im Anschluss ist Raum für Gespräche.
Der Abend ist eine Kooperation zwischen dem Büro für Chancengleichheit der Hansestadt Wismar, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern und der Wismarer Filminitiative "Bewegtbildbande". Der Eintritt wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung MV übernommen.
Der Film aus dem Jahr 2025 von Max Ahrens und Maik Lüdemann behandelt die Konsequenzen einer restriktiveren europäischen und deutschen Migrations- und Asylpolitik und thematisiert die politische und gesellschaftliche Dynamik zunehmender Abschottung gegenüber Geflüchteten. Er begleitet Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer und dokumentiert die Lebensbedingungen in Lagern an den europäischen Außengrenzen.
Der Film verleiht Geflüchteten eine Stimme, die den gefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen staatlicher Politik und zivilgesellschaftlichem Engagement sowie der Einfluss eines gesellschaftlichen Rechtsrucks auf die Migrationspolitik. Thematisiert wird die zunehmende Kriminalisierung von Fluchtbewegungen und die Herausforderungen humanitärer Hilfsorganisationen wie "Sea-Eye".