Ringlokschuppen, Poeler Straße 3

Schienen, Stationen, Strukturen – Wie die Bahn das Wismarer Stadtbild prägte

offen: 10:00 bis 17:00 Uhr

Objektbeschreibung

Der 1889 erbaute zwölfgleisige Ringlokschuppen mit Drehscheibe diente bis in die 1990er Jahre der Instandhaltung sowie dem Einsatz von Dampf- und Diesellokomotiven. Ab 2009 wurde der denkmalgeschützte Lokschuppen durch die Hansestadt Wismar und den Verein Eisenbahnfreunde Wismar e. V. saniert. Heute werden dort historische Eisenbahnfahrzeuge restauriert und präsentiert, insbesondere Fahrzeuge aus der Produktion der ehemaligen Triebwagen- und Waggonfabrik Wismar AG.

Programmpunkte:

ganztags:     
Besichtigung des Baudenkmals mit den historischen Eisenbahnfahrzeugen

11:00 - 16:00 Uhr: 
stündliche Führungen durch den Verein Eisenbahnfreunde Wismar e.V. zur Eisenbahngeschichte im denkmalgeschützten Ringlokschuppen

Ausstellung zur Wismarer Bahngeschichte und ihren historischen Bauwerken

Ausstellungsort: Ringlokschuppen | ganztägig
Bahnhofsgebäude sind heute noch stehende Zeugen des städtebaulichen und wirtschaftlichen Fortschritts einer Stadt. Zum Tag des offenen Denkmals werden die Denkmale des historischen Wismarer Bahnhofsbetriebs und ihre funktionalen Zusammenhänge vorgestellt. Neben der denkmalgeschützten Bahnhofsanlage mit Empfangsgebäude, Vorgebäude, Bahnsteighalle und Wasserstation gehören auch die ehemalige Güterabfertigung (Ladestraße 1) sowie der zu besichtigende Ringlokschuppen dazu.


Ausstellung: Von oben betrachtet: Das Schienennetz aus der Luft

Ausstellungsort: ehemaliger Wasserturm/Sozialgebäude gegenüber dem Ringlokschuppen
Historische Luftaufnahmen der 1990er Jahren aus den Beständen der Unteren Denkmalschutzbehörde zeigen, dass das Schienennetz ursprünglich deutlich umfangreicher ausgebaut war als heute. Zum Tag des offenen Denkmals werden ausgewählte Aufnahmen zu sehen sein, welche eindrucksvoll den Wandel des Bahnhofsumfelds in den vergangenen drei Jahrzehnten darlegen. Sie verdeutlichen die Entwicklung einer wirtschaftlich geprägten Infrastruktur hin zu einem touristisch geprägten Umfeld.

Quelle: Bauamt - Abt. Sanierung und Denkmalschutz