Rückblick: Christopher Street Day 2020 in Wismar

Auch im Jahr 2020 wurde in Wismar ein sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung gesetzt: Vor dem Rathaus hisste die Hansestadt anlässlich des Christopher Street Day (CSD) die Regenbogenfahne. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sollte so die Solidarität mit homosexuellen, bisexuellen, lesbischen und trans* Menschen zum Ausdruck gebracht werden.


Bürgermeister Thomas Beyer betonte in seiner Ansprache:
„In den vergangenen Jahren haben sich politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen zugunsten queerer Menschen verändert, beispielsweise durch das Lebenspartnerschaftsgesetz. Dennoch erleben Schwule, Lesben und Transsexuelle weiterhin Diskriminierung und Ausgrenzung. Respekt, Toleranz und Vielfalt sind wichtige Pfeiler für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. In unserer Stadt sollen Menschen unabhängig von Herkunft, Religion und sexueller Orientierung frei von Verfolgung und Sanktionen leben – dafür setzen wir uns gemeinsam ein.“


Der Christopher Street Day ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen. Er erinnert an den Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen brutale Polizeigewalt in der Christopher Street in New York am 28. Juni 1969. Bis heute steht der CSD für den Einsatz für gleiche Rechte, Respekt und Akzeptanz.



16.06.2020 
Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar