Gildemeister, Karl

Plattdeutscher Dichter

geboren am 17. Juni 1857 in Wendorf bei Wismar,
gestorben am 22. Januar 1936 in Wendorf
Vater: Dorfschulze


Lebensstationen und Werke
  • Entstammte einer alteingesessenen mecklenburgischen Familie

  • Besuchte die Dorfschule und anschließend die Realschule Wismar

  • Schloss eine Landwirtschaftslehre ab

  • Wurde 1888 Dorfschulze in Vor Wendorf und Erbpächter nach dem Tod seines Vaters

  • Verfasste bereits 1881 die Sammlung „Plattdütsche Gedichte“

  • Es folgten weitere Werke:

    • 1894: „Tafel-Lieder“

    • 1895: „Jochen Frank“

    • 1896: „Fiken Bolt“

    • 1896 und 1900: „Ketelbeuters“, Band 1 und 2

    • 1903: „Dörpschult un Senater“ (unvollendeter Roman)

  • Zwischen 1926 und 1930 veröffentlichte er drei Hefte unter dem Titel
    „Eddelplattdütsch – stimmungsvulle Gedichte för Gemeutsminschen“


Kurzbiografie

Karl Gildemeister war ein plattdeutscher Dichter aus einer mecklenburgischen Bauernfamilie.
Neben seiner Tätigkeit als Dorfschulze und Landwirt widmete er sich der niederdeutschen Literatur.
Mit seinen Gedichten und Erzählungen bewahrte er den mecklenburgischen Dialekt und beschrieb in humorvoller und zugleich einfühlsamer Weise das Leben auf dem Land.

Seine Werke fanden große Anerkennung bei Liebhabern der plattdeutschen Sprache und trugen dazu bei, die niederdeutsche Dichtung in Mecklenburg zu festigen.