Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2026 – Vielfältiges Programm in Wismar

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Veranstaltungen im und am Treff im Lindengarten

Die Hansestadt Wismar wird den 12. Tag der Städtebauförderung in der Sanierungsmaßnahme "Altstadt Wismar" aktiv gestalten. Am Sonnabend, dem 9. Mai 2026, soll der Lindengarten mit dem Treff im Lindengarten (TiL) in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr zur Kommunikation, Aufklärung, Information und größerer Transparenz genutzt werden und die Erfolge der Städtebauförderung in der Hansestadt Wismar zeigen.

Der TiL feiert zehnjähriges Bestehen. Das Gebäude steht der Bevölkerung für Veranstaltungen, etwa regelmäßige Treffen oder Kurse, zur Verfügung. Das Quartiersmanagement organisiert von dort aus eigene Aktionen. Das soll am 9. Mai 2026 gewürdigt und gefeiert werden – mit einem bunten Programm im denkmalgeschützten Lindengarten und rund um den TiL.

Hierfür konnten viele ansässige Akteurinnen und Akteure begeistert werden, die den Tag mit Musik, Catering und dem Herrichten des Quartiers mitgestalten. Dies gilt insbesondere auch den Gruppen aus dem TiL, die dort regelmäßig ihre Kurse haben und sich an diesem Tag vorstellen.

Es ist ein Programm mit vielseitigen Veranstaltungen geplant. An diesem Tag sollen Kultur und Geschichte des Lindengartens und seiner Umgebung für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Besucherinnen und Besucher der Hansestadt Wismar im Zentrum des UNESCO-Welterbes sichtbar und erlebbar gemacht werden, zum Beispiel durch Vorstellung des TiL sowie durch das Quiz "Ecken entdecken".

Einweihung der Stadthalle

Am Tag der Städtebauförderung wird auch die sanierte Stadthalle (ehemals Sport- und Mehrzweckhalle) an der Bürgermeister-Haupt-Straße in Wismar eingeweiht. Ab 14.30 Uhr gibt es dort öffentliche Führungen und ein buntes Sportprogramm mit Show-Kämpfen der PSV-Boxer, einer TSG-Turnshow, TSG-Sportakrobatik-Darbietungen und einem Handball-Warm-Up. Zudem wird in der Stadthalle über das anstehende Bauvorhaben rund um das Kurt-Bürger-Stadion informiert.

Die Stadthalle wurde umfangreich saniert. Jetzt finden abschließende Arbeiten statt. Die Halle war seit 2019 außer Betrieb und wird künftig wieder für den Schul- und Vereinssport sowie zahlreiche Veranstaltungsformate genutzt. Damit bekommt die Hansestadt Wismar wieder eine Sport- und Veranstaltungsfläche mit überregionaler Bedeutung.

  • Die Sanierung der Stadthalle kostete rund 17,11 Millionen Euro. Es gab eine Bundesförderung aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur in Höhe von 4,619 Millionen Euro. Zudem gab es eine Sonderbedarfszuweisung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von rund 2,244 Millionen Euro und eine Infrastrukturpauschale des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von rund 1,402 Millionen Euro.

Kunstwerk von Anne Hille in der neuen Dreifeldhalle am Friedenshof I

Am Tag der Städtebauförderung wird nicht nur die Stadthalle Interessierten präsentiert, sondern auch die Sporthalle am Friedenshof I. Mit dabei ist die Künstlerin Anne Hille aus Starkow (bei Velgast), die für den Ersatzneubau an der Käthe-Kollwitz-Promenade das Kunstwerk "Ballwechsel" geschaffen hat. Dieses wird am 9. Mai 2026 um 12.30 Uhr – nach einem Grußwort von Bürgermeister Thomas Beyer – eingeweiht.

Zudem gibt es eine Ausstellung der Entwürfe, die zur Ausarbeitung eingeladen wurden und aus deren finaler Runde der Entwurf "Ballwechsel" als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen war.

Im Anschluss werden öffentliche Führungen (ab 13.30 Uhr) und ein kleines Handball-Sportprogramm (ab 14.00 Uhr) in der modernen Dreifeldhalle geboten. Wer also bei der Eröffnung nicht dabei sein konnte, kann sich die Sporthalle an diesem Tag in Ruhe anschauen und sich über den Bau, die Kunstinstallation und die Nutzung der Halle umfassend informieren.

Zum Kunst-am-Bau-Wettbewerb:
Für den Neubau der Dreifeldsporthalle am Friedenshof plante die Hansestadt Wismar die Realisierung eines Kunstwerks. Dafür wurde ein Kunst-am-Bau-Wettbewerb ausgeschrieben. Künstlerinnen und Künstler waren aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Konzipiert wurde das Wettbewerbsverfahren als nichtoffener anonymer Kunst-am-Bau-Wettbewerb – mit vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren als Ideenwettbewerb.

Als Kunststandort wurde die Rückwand der Tribüne ausgewählt. Diese Wand ist mit Akustikplatten versehen. Auf diesen befindet sich nun das Kunstwerk. Etwa 87 Quadratmeter waren zu gestalten.

Für die Realisierung des Kunstwerks standen 31.500 Euro zur Verfügung.

Der Kunst-am-Bau-Wettbewerb wurde aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" finanziert.

Dieser Wettbewerb wurde in zwei Phasen durchgeführt. Bei der zweiten Sitzung des Gremiums am 26. Mai 2025 wurde ein Siegerentwurf ausgewählt. Dabei ging die Künstlerin Anne Hille als Gewinnerin hervor und wurde eingeladen, ihren Entwurf im Neubau der Sporthalle zu realisieren. Installiert wurde das Kunstwerk im Dezember 2025.

Wiedereröffnung des PSV-Stadions

Nach drei Jahren Bauzeit wird am 9. Mai 2026 um 15.30 Uhr das sanierte Stadion des PSV Wismar, das HW Leasing-Stadion, Lübsche Straße 217, offiziell wiedereröffnet. Geboten werden geführte Rundgänge durch die Gebäude und auf der Sportanlage. Und es werden die Sportangebote des PSV Wismar präsentiert.

  • Die Maßnahme kostete 3,74 Millionen Euro. Es gab eine Förderung aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur in Höhe von 1,688 Millionen Euro. Dazu kommen eine Sportförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 300.000 Euro und eine Sonderbedarfszuweisung über 345.000 Euro.

Über das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur"

Das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" (SJK) unterstützt Städte und Gemeinden deutschlandweit beim Erhalt ihrer sozialen Infrastruktur. Es wurde erstmals im Jahr 2015 aufgelegt. Bis 2021 hat der Bund insgesamt 1,54 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Rund 900 Projekte wurden für eine Förderung ausgewählt, gut 750 Projekte davon betreffen Sportstätten.

Im Fokus stehen das soziale Miteinander und der Klimaschutz. Gefördert werden investive Maßnahmen – Sanierungen und in Ausnahmefällen auch Ersatzneubauten – mit besonderer regionaler und überregionaler Bedeutung sowie sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre energetischen Wirkungen und Anpassungsleistungen an den Klimawandel. Die Projekte sind außerdem von beachtlicher Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration in der Kommune.

Seit 2022 wird das Programm aus dem Klima- und Transformationsfonds finanziert und mit einem deutlicheren Fokus auf die energetische Sanierung der zu fördernden Einrichtungen fortgeführt.

Das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" liegt in der Zuständigkeit des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.