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Prof. Dr. Frege, Friedrich Ludwig Gottlob

Logiker und Mathematiker, Professor

geboren am 08.11.1848 in Wismar, gestorben am 26.07.1925 in Bad Kleinen
Vater: Leiter einer privaten Mädchenschule

Nach dem Abitur an der Großen Stadtschule zu Wismar studierte Frege Mathematik, Physik, Chemie und Philosophie an den Universitäten Jena und Göttingen. Er promovierte 1873 und war seit 1874 als Privatdozent in Jena tätig, wo er im selben Jahr bei Ernst Abbe habilitierte. Seine zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten förderten nicht nur die Entwicklung der Mathematik, sondern stellen eine wesentliche Voraussetzung für ihre Anwendung in der Rechentechnik und somit in der Kybernetik dar. Er wird als der bedeutendste Denker und Logiker des 19. Jahrhunderts bezeichnet und gilt als Begründer der analytischen Philosophie.

Er war „ ... einer der größten abendländischen Denker überhaupt vom Rang und der Tiefe eines Leibnitz und zudem der größte Logiker seit Aristoteles ... .“ (Prof. Chr. Thiel, Universität Erlangen-Nürnberg)

  • bis 1869 an der Großen Stadtschule in Wismar
  • Mathematikstudium in Jena und Göttingen
  • in Göttingen promoviert und in Jena habilitiert
  • 1874-1879 Privatdozent
  • 1879 Titularprofessor
  • 1896 ordentlicher Honorarprofessor in Jena bis zu seiner Emeritierung 1918
  • kehrte in seine mecklenburgische Heimat zurück und wohnte und arbeitete bis zu seinem Tode in Bad Kleinen
  • 1884 »Die Grundlagen der Arithmetik«
  • 1893 und 1903 2 Bände »Grundgesetze der Arithmetik«