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Verlegt der Halter seinen Wohnsitz oder Sitz innerhalb des Bundesgebietes in einen anderen Zulassungsbezirk können Fahrzeughalter ab dem 01. Januar 2015 selbst entscheiden, ob sie das bisherige Kennzeichen weiter führen wollen oder sich ein neues zuteilen lassen. Findet ein Wechsel der Kennzeichenart statt (bspw. statt des vorherigen Kennzeichens nach § 8 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) wird bei der neuen Zulassungsbehörde ein Kennzeichen nach § 9 FZV beantragt), ist eine Umkennzeichnung auf dem bisherigen Kennzeichen nicht möglich. Bei der für den neuen Wohnsitz oder Sitz zuständigen Zulassungsbehörde ist im ersten Fall die Berichtigung der Zulassungsbescheinigung Teil I zu beantragen. Im zweiten Fall ist die Zuteilung eines neuen Kennzeichens, einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil I und die Berichtigung der Angaben in der Zulassungsbescheinigung Teil II zu beantragen. Die in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung geregelte Pflicht zur Meldung des Wohnsitzwechsels auch in den Fahrzeugdokumenten bleibt nach wie vor bestehen. Die Möglichkeit zur Kennzeichenmitnahme besteht noch nicht bei einem Halterwechsel.

Die Pflichten zur Meldung des Wohnortwechsels und die Umschreibung auf die neue Anschrift bleiben nach wie vor bestehen.