Hilfsnavigation
Hauptbild-Startseite © Pressestelle der Hansestadt Wismar
Seiteninhalt

Pressemitteilung

Drese: Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss auch pflegenden Angehörige berücksichtigen

Die Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister der Länder haben auf ihrer diesjährigen Jahreskonferenz die Bundesregierung aufgefordert, Strategien und konkrete Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für pflegende Angehörige zu entwickeln und umzusetzen.

"Ziel unseres beschlossenen Antrages ist es, parallel zu der Konzentrierten Aktion Pflege, die vor allem Verbesserungen in der professionellen Pflege vorsieht, den großen Bereich der nichtprofessionellen Pflege in den Blick zu nehmen", betonte Sozialministerin Stefanie Drese zum Abschluss der zweitätigen ASMK-Beratungen in Münster.

Pflegende Angehörige sind bundesweit mit großem Abstand die tragende Säule der pflegerischen Versorgung. Auch in Mecklenburg-Vorpommern werden mehr als 75 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause betreut.

Zu den von der ASMK dringend für erforderlich gehaltenen grundsätzlichen Veränderungen gehören eine vereinfachte Gesetzeslage sowie ein verbesserter Rechtsanspruch für pflegende Angehörige auf Freistellung sowie Lohnersatzleistunge. Drese: "Dazu müssen das Pflegezeitgesetz sowie das Familienpflegezeitgesetz erweitert und zusammengeführt werden. Die Vereinbarkeit  von Pflege und Beruf muss genauso selbstverständlich werden, wie die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf."

Am Ende der ASMK übergab der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann das Steuerrad an Mecklenburg-Vorpommern als Vorsitzland 2019. Ministerin Drese kündigte an, Maßnahmen für eine zukunftsfeste und qualitativ gute Pflege als ein Schwerpunktthema der ASMK auch im kommenden Jahr zu verankern.

06.12.2018 
Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales