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Vorlage - VO/2014/1065-02  

Betreff: Konzept zur Willkommenskultur in Wismar
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage öffentlich
Verfasser/-in:1. Trunk, Marco
2. Steffan, Petra
Bezüglich:
VO/2014/1065
Federführend:01 Öffentlichkeitsarbeit / Pressestelle Beteiligt:I Bürgermeister
Bearbeiter/-in: Trunk, Marco  1 Büro der Bürgerschaft
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Vorberatung
05.10.2015 
Sitzung des Verwaltungsausschusses ungeändert beschlossen   
Bürgerschaft der Hansestadt Wismar Entscheidung
29.10.2015 
Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar ungeändert beschlossen   
Anlagen:
2015_0924_Konzept Willkommen_in_Wismar  

Beschlussvorschlag:

Die Bürgerschaft beschließt die Umsetzung des Konzeptes „Willkommen in Wismar“, wie in der Anlage 2015_0924_Konzept Willkommen_in_Wismar umrissen. Zur Umsetzung  wird eine 0,5 VZÄ Stelle geschaffen.

 


Begründung:

Der Bürgermeister wurde mit VO/2014/1065 beauftragt  ein Konzept zur Willkommenskultur in Wismar zu entwickeln, in Gesprächen mit der Bürgerschaft wurde vorgeschlagen das Konzept unter dem Titel: Willkommen in Wismarzu fassen.

 

 

Aus dem Beschluss der Bürgerschaft in VO/2014/1065 heraus werden folgende Ziele abgeleitet:

1) Wismar ist für jede/n potentielle/n Neubürger/in attraktiv.
Das bedeutet , dass sowohl die harten als auch die weichen positiven Standortfaktoren in besonderem Maße und zugeschnitten auf potentielle Neubürger zu kommunizieren sind. (Es ist die Frage: Warum sollte ich nach Wismar ziehen? zu beantworten)

 

2) Jede/r Neubürger/in fühlt sich wohl und ist integriert.

Das bedeutet, dass er/sie Zugang zu bestehenden relevanten Netzwerke erhält. Hierzu bedarf es einerseits der Öffnung bestehender Netzwerke für Neubürger/innen, andererseits bedarf es der Kommunikation mit den Neubürgerinnen und Neubürgern, um für sie relevante Netzwerke aufzuzeigen.

 

3) Jede/r Neubürger/in bringt sein Potential in die Stadt ein.

Das bedeutet, dass der Abbau von Hürden angestrebt wird. Vereine und Verbände sowie Initiativen gehen aktiv auf Neubürger/innen zu.

 

Zielgruppenspezifische Argumentation

Im Rahmen des Konzeptes werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen analysiert und Lösungen für unterschiedliche Problemlagen erarbeitet und kommuniziert. In den Fällen, in denen es keine aktuelle Lösung für eine bestimmte Problemlage gibt, soll auf die Schaffung einer solchen in Zusammenarbeit mit den dafür zuständigen Stellen - hingewirkt werden.

 

Lösungsansätze:
Aufstellen der Bedürfnislagen der Zielgruppen, Zusammenstellen der Lösungen, die bereits vorhanden sind (in Form von FAQs, die speziell auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sind) und eine Verfügbarmachung für die Neubürger/innen mittels angemessener Medialisierung.

Zudem ist die Entwicklung von neuen Lösungsansätzen unter Beteiligung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen notwendig.

Damit jede/r Neubürger/in Antworten auf seine/ihre spezifischen Fragen findet, ist es notwendig, eine Einteilung in Zielgruppen vorzunehmen. Zielgruppen sind beispielsweise, wie aus BA/2015/1188 ersichtlich ist, Fachkräfte allgemein, Fachkräfte EU-Ausland, Fachkräfte nicht EU-Ausland, Asylbewerber, Studenten, Rentner.

 

Schaffung einer Stelle

Zur Umsetzung des Konzeptes "Willkommen in Wismar" ist es notwendig, dass es eine/n zentrale/n Ansprechpartner/in innerhalb der Verwaltung gibt, der/die die Kontakte hat und Koordinierungs- und Kommunikationsaufgaben übernimmt, die Aktivierung der Zivilgesellschaft vorantreibt und Projekte startet sowie Mittel für Projekte einwirbt.

Hierfür wird für das Jahr 2015 Mehrarbeit angeordnet, dadurch entstehen Kosten in Höhe von 6.700 .  Zum 01.01.2016 wir eine Stelle in Höhe von 0,5 VZÄ  in den Stellenplan aufgenommen.

Die Mehrkosten im Bereich Personal können durch individuelle Arbeitszeitabsenkungen kompensiert werden.

Diese Stelle wird ab 2016 mit einem jährlichen Budget in Höhe von 15.000 ausgestattet, wovon 7.500 aus der Kampagne Neugierig. Tolerant. Weltoffenfinanziert werden.

Die Differenz dafür wird aus zusätzlichen Zuweisungen aus dem Finanzausgleich (FAG) finanziert.

 

Aufgaben der Stelle

die Öffnung bestehender Netzwerke für alle (Neu-)bürger/innen und die Förderung des interkulturellen Dialogs,

die Koordination und Vernetzung nach innen und außen,

Kontaktpflege zu Vereinen, Verbänden, Haupt-  und Ehrenamtlichen

Öffentlichkeitsarbeit, mit dem Ziel Vorurteile abzubauen, Toleranz zu fördern und Begegnung und Teilhabe zu ermöglichen

Initiierung von den Zielen des Konzepts fördernden Projekten

Förderung des bürgerschaftlichen Engagements,

Das Konzept mit Hilfe von Informationsangebote, Veranstaltungen, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten mit Leben füllen

 

Ebenso ist Aufgabe dieser Stelle, die beteiligten Akteure in einem stetigen Prozess einzubinden und so in unterschiedlichen Bereichen das Bewusstsein bzw. eine Sensibilisierung zu schaffen, dass Menschen unterschiedlicher Sozialisation und Kulturkreise eine Bereicherung für unsere Stadt sind.

Die Schaffung dieser Haltung ist in erster Linie eine kommunikative Aufgabe. Kommunikation und Vernetzungsarbeit in beide Richtungen. Auch die Einbindung bestehender Institutionen bzw. Initiativen, wie beispielsweise der Kampagne Neugierig.Tolerant.Weltoffenist von dieser Stelle umzusetzen.

 

Die Schaffung des dieser Stelle ist unabdingbar, um das Konzept umzusetzen und eine zielführende und wertschätzende Begleitung der Neubürgerinnen und Neubürger zu gewährleisten.

 


Finanzielle Auswirkungen (Alle Beträge in Euro):

 

Durch die Umsetzung des vorgeschlagenen Beschlusses entstehen voraussichtlich folgende finanzielle Auswirkungen auf den Haushalt:

 

 

Keine finanziellen Auswirkungen

X

Finanzielle Auswirkungen gem. Ziffern 1 - 3

 

1. Finanzielle Auswirkungen für das laufende Haushaltsjahr

Ergebnishaushalt

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Ertrag in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

11130.5022100/01

Aufwand in Höhe von

6.700

 

Finanzhaushalt

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Einzahlung in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

11130.7022100/01

Auszahlung in Höhe von

6.700

 

Deckung

 

 

Deckungsmittel stehen nicht zur Verfügung

X

Die Deckung ist/wird wie folgt gesichert

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Ertrag in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

5022100

Aufwand in Höhe von

6.700

 

Erläuterungen zu den finanziellen Auswirkungen für das laufende Haushaltsjahr (bei Bedarf):

 

 

2. Finanzielle Auswirkungen für Folgejahre

Ergebnishaushalt

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Ertrag in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

11130.5022100/01

11130.5636000/01

Aufwand in Höhe von

27.000

7.500

 

Finanzhaushalt

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Einzahlung in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

11130.7022100/01

11130.7636000/01

Auszahlung in Höhe von

27.000 7.500

 

Deckung

 

 

Deckungsmittel stehen nicht zur Verfügung

X

Die Deckung ist/wird wie folgt gesichert

Produktkonto /Teilhaushalt:

61103.4111100/09

Ertrag in Höhe von

7.500

Produktkonto /Teilhaushalt:

5022100

Aufwand in Höhe von

27.000

 

Erläuterungen zu den finanziellen Auswirkungen für das laufende Haushaltsjahr (bei Bedarf):

 

3. Investitionsprogramm

X

Die Maßnahme ist keine Investition

 

Die Maßnahme ist im Investitionsprogramm enthalten

 

Die Maßnahme ist eine neue Investition

 

4. Die Maßnahme ist:

X

neu

X

freiwillig

 

eine Erweiterung

 

Vorgeschrieben durch:

 


Anlage/n:

2015_0924_Konzept Willkommen_in_Wismar

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2015_0924_Konzept Willkommen_in_Wismar (49 KB)      
Stammbaum:
VO/2014/1065   Konzept zur Willkommenskultur in Wismar   Interfraktionell   Fraktionsantrag
VO/2014/1065-02   Konzept zur Willkommenskultur in Wismar   01 Öffentlichkeitsarbeit / Pressestelle   Beschlussvorlage öffentlich