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Vorlage - BA/2019/3108  

Betreff: Pflegeplätze in den städtischen Alten- und Pflegeheimen
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsanfrage
Verfasser:FÜR-WISMAR-Fraktion
Federführend:FÜR-WISMAR-Fraktion Bearbeiter/-in: FÜR-WISMAR-Fraktion, Fraktion
Beratungsfolge:
Bürgerschaft der Hansestadt Wismar Anfrage / Antwort / Bericht
23.05.2019 
Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar zur Kenntnis genommen   

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Hintergrund:

Der Bedarf an vollstationären Pflegeplätzen kann schon seit längerem nicht mehr vollständig gedeckt werden. Teilweise ist es erforderlich, dass pflegebedürftige Wismarer nach stationären Krankenhausaufenthalten bis in die Nähe von Hamburg vermittelt werden. Eine Aufnahme in die Wismarer Pflegeheime ist mit langen Wartezeiten verbunden, was eine Belastung sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen darstellt.

Mitte 2018 ist aufgrund von Personalmangel der Wohnbereich 6 des städtischen Alten- und Pflegeheims am Friedrichshof "vorübergehend" leergezogen worden. Aktuell existieren Diskussionen und Gerüchte, dass zwei weitere Wohnbereiche des Pflegeheims zusammengelegt werden sollen und damit weitere Pflegeplätze wegfallen.

 

Dies nehmen wir zum Anlass, die aktuelle Situation der städtischen Alten- und Pflegeheime zu hinterfragen.

 

Fragen:

 

1. Wie stellt sich die Entwicklung des Personalschlüssels der zu betreuenden und zu pflegenden Personen in den städtischen Pflegeheimen seit der Anfrage der Fraktion FDP/Grüne aus dem Jahr 2017 (BA/2017/2408) dar?

 

2. Wie stellt sich die Auslastung der städtischen Pflegeheime dar?

 

3. Besteht für die städtischen Pflegeheime ein Aufnahmestopp aufgrund von Personalmangel?

 

4. Welche Kapazitäten sind mit den Pflegekassen oder sonstigen Trägern vereinbart worden?

 

5. Welche Kapazitäten werden zur Sicherstellung von Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege vorgehalten?

 

6. Erfüllen die städtischen Pflegeheime die vertraglich vereinbarten Bedingungen oder werden ggf. Strafzahlungen wg. Nichterfüllung geleistet?

 

7. Ist eine dauerhaftere Reduktion der vollstationären Pflegeheimplätze abzusehen oder geplant?

 

8. Welche Maßnahmen werden ggf. gegen den Personalmangel unternommen?

 

 

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Anlage/n: keine