Hilfsnavigation
Seiteninhalt

Vorlage - VO/2019/3075  

Betreff: Einwerben von Fördermitteln zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie - "Strand Seebad Wendorf"
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Verfasser:1. CDU-Fraktion
2. Fraktion FDP/GRÜNE
Federführend:Interfraktionell Bearbeiter/-in: Interfraktionell, Fraktionen
Beratungsfolge:
Bürgerschaft der Hansestadt Wismar Entscheidung
25.04.2019 
Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar abgelehnt   

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschluss:

Die Bürgerschaft erkennt die Notwendigkeit nachhaltig wirkender Maßnahmen für den

Küstenschutz und die Strandsicherung, insbesondere für das Seebad Wendorf.

Der Bürgermeister wird beauftragt, Fördermittel beim zuständigen Ministerium des Landes

M-V für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Sicherung des Küstenabschnitts

Seebad Wendorf und zur Schaffung eines breiten und dauerhaft angelegten Sandstrandes

im Seebad Wendorf einzuwerben.

Es ist in diesem Zusammenhang zu prüfen, ob, in welcher Höhe und wie entsprechende

Eigenmittel der Hansestadt Wismar bereitgestellt werden können.
 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Begründung:

Bereits seit Generationen nutzen die Bürger gerne den Badestrand im Seebad Wendorf

zum Baden, aber auch, um sich am Strand auszuruhen und dort auch Freizeitaktivitäten

nachzugehen. Um dies zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass der Sandstrand eine

entsprechende Größe und Qualität haben muss.

 

Gerade die Diskussion in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass durch die Verwaltung

darauf geachtet wurde, diesen Strand entsprechend herzurichten. Leider hat in dem

letzten Jahr und insbesondere bereits mit zwei Hochwassern in diesem Jahr die

Entwicklung gezeigt, dass der Badestrand gesichert werden muss.

 

Bereits im letzten Jahr wurde durch Wind und Hochwasser ein Schaden in Höhe von ca.

60 T EUR verursacht; darin beinhaltet gut 40 T EUR für das Wiederaufbringen von

notwendigem Sand. Durch die beiden Hochwasser in diesem Jahr sind erneut Schäden

entstanden in ähnlicher Höhe. Auch jetzt müssen mindestens wieder 40 T EUR

aufgewandt werden, um eine entsprechende Sandmenge aufzufüllen.

 

Leider steht zu erwarten, dass sich die Situation der nächsten Jahre nicht ändern wird.

Insofern ist es zwingend, hier ausreichend Schutzmaßnahmen für die Sicherung des

Sandstrandes zu veranlassen.

Dies könnte beispielsweise die klassische Errichtung von Buhnen sein, aber auch

Wellenbrecheranlagen, die dem Strand wasserseits vorgelagert sind, könnten solch eine

Sicherung übernehmen.

Auch werden weite Teile des Küstenabschnitts durch Hochwasser unterspült, der Boden

wird regelmäßig stark aufgeweicht und Bäume und Sträucher verlieren Halt und fallen

Stürmen schneller zum Opfer. Dies wiederum vernichtet wertvollen natürlich gewachsenen

Schutz am Küstenabschnitt Seebad Wendorf.

 

Um diese Möglichkeiten abzuklären und miteinander abzuwägen, ist es aus Sicht der

beantragenden Fraktionen notwendig, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen.

Für die dazu aufzubringenden Kosten wird der Bürgermeister beauftragt, mögliche

Fördermittel zu akquirieren und entsprechende Eigenmittel bereitzustellen.

 

Mit dieser Maßnahme soll der Küstenabschnitt nachhaltig geschützt, die Investition in

einen Sandstrand gesichert und die Infrastruktur des Stadtteiles Wendorf gestärkt werden

und insbesondere der Bevölkerung dauerhaft ein attraktives Angebot zur

Freizeitgestaltung gemacht werden.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n: keine
 

 

Stammbaum:
VO/2019/3075   Einwerben von Fördermitteln zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie - "Strand Seebad Wendorf"   Interfraktionell   Fraktionsantrag
VO/2019/3075-01   Einwerben von Fördermitteln zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie - "Strand Seebad Wendorf"   60 BAUAMT   Bericht/Antwort gem. KV M-V