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Vorlage - VO/2018/2802  

Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der Seniorenheime der Hansestadt Wismar
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage öffentlich
Verfasser/-in:Broy, Dagmar
Beteiligt:I Bürgermeister   
 II Senator  
 20.5 Abt. Beteiligungs- und Fördermittelmanagement  
 1 Büro der Bürgerschaft  
Beratungsfolge:
Eigenbetriebsausschuss Vorberatung
04.09.2018 
Sitzung des Eigenbetriebsausschusses ungeändert beschlossen   
Bürgerschaft der Hansestadt Wismar Entscheidung
27.09.2018 
Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar ungeändert beschlossen   

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

  1. Die Bürgerschaft der Hansestadt Wismar stellt den von der Fidelis Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durch uneingeschränktes Testat bestätigten Jahresabschluss zum 31.12.2017  und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 des Eigenbetriebes Seniorenheime der Hansestadt Wismar mit der in der Bilanz ausgewiesenen Bilanzsumme von 26.038.486,37 € und einem Jahresüberschuss in Höhe von 243.736,92 € fest.

 

  1. Der Lagebericht wird genehmigt.

 

  1. Das Jahresergebnis in Höhe von 243.736,92 € soll wie folgt verwendet werden:

 

-          Einstellung in die Rücklage für steuerbegünstigte satzungsmäßige

Zwecke gem. § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO (zweckgebundene Rücklage)160.036,92€

-          Einstellung in die freie Rücklage gem. § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO  53.700,00€

-          zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke werden an die HWI

weitergegeben  30.000,00€

 

Die Hansestadt Wismar verpflichtet sich, die Verwendung der Zuwendungen der Seniorenheime der Hansestadt Wismar für gemeinnützige Zwecke nachzuweisen.

 

  1. Die Bürgerschaft der Hansestadt Wismar beschließt die Entlastung der Betriebsleiterin für das Wirtschaftsjahr 2017.


 

 

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Begründung:

r die Seniorenheime der Hansestadt Wismar, bestehend aus den Häusern Friedenshof, Wendorf und dem Pflegezentrum Lübsche Burg, ist nach den Vorschriften der §§ 242-256 und §§ 264-288 HGB, den Sondervorschriften der Eigenbetriebsverordnung, sowie nach der Verordnung über die Rechnungs- und Buchführungspflichten der Pflegeeinrichtungen (Pflege-Buchführungsverordnung) ein gemeinsamer Jahresabschluss zu erstellen.

Der Jahresabschluss 2017 wurde von der durch den Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern bestellten Fidelis Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk testiert.

 

Der Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 243.736,92 € aus, resultierend aus der Realisierung sonstiger Erträge.

Das Jahresergebnis wurde durch folgende Faktoren beeinflusst:

 

Im Jahr 2017 konnte eine Kapazitätsauslastung von 91,84% im Haus Friedenshof, 97,16% im Haus Wendorf, 97,74% im Pflegezentrum Lübsche Burg und 97,52% in der Tagespflege Lübsche Burg erreicht werden. Die Kapazitätsauslastung  insgesamt betrug 94,43% (Vorjahr: 97,53%).

 

Im Jahr 2017 wurden Investitionen im Bereich der Einrichtungen, Ausstattungen und Software in Höhe von 59,7 T€ getätigt.

r die Baumaßnahme „Betreutes Wohnen Friedenshof“ wurden weitere 949,5 T€ aufgewandt, somit insgesamt 3.180,3 T€. Das Gebäude wurde am 29. März 2017 fertiggestellt, die ersten Mieter konnten am 01. April 2017 die Wohnungen beziehen.

Es wurden für Instandhaltung und Instandsetzung von Betriebs- und Geschäftsausstattung 329,5 T€ finanziert. Den größten Anteil hatte dabei die Sanierung am Haus Wendorf mit 213,7 T€ (Fenster und Fassade 2.Bauabschnitt).

 

Der Personaleinsatz wurde jeweils an die Belegung und die mit den Pflegekassen verhandelte Personalausstattung angepasst.

Die Personalgewinnung, insbesondere im Fachkräftebereich, gestaltet sich weiterhin problematisch. Vor allem für kurzfristige Besetzungen als Vertretung im Krankheitsfall bzw. während eines Beschäftigungsverbotes und der Elternzeit sind kaum geeignete Fachkräfte zu akquirieren.

Im Durchschnitt des Jahres 2017 waren 224,99 VK beschäftigt. Die Erhöhung des Personalaufwandes beinhaltet eine Tarifsteigerung zum 1. Februar 2017 um 2,35 % gemäß Tarifvertrag TVöD.

 

Das Betriebsergebnis nach Abschreibungen fällt im Vergleich zum Vorjahr niedriger aus durch die gesunkene Auslastung und gestiegene Personalkosten.


 

 

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Finanzielle Auswirkungen (Alle Beträge in Euro):

 

Durch die Umsetzung des vorgeschlagenen Beschlusses entstehen voraussichtlich folgende finanzielle Auswirkungen auf den Haushalt:

 

 

Keine finanziellen Auswirkungen

X

Finanzielle Auswirkungen gem. Ziffern 1 - 3

 

1. Finanzielle Auswirkungen für das laufende Haushaltsjahr

Ergebnishaushalt

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

62302.4760000/09

Ertrag in Höhe von

30.000,00

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Aufwand in Höhe von

 

 

Finanzhaushalt

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

62302.6760000/09

Einzahlung in Höhe von

30.000,00

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Auszahlung in Höhe von

 

 

Deckung

 

 

Deckungsmittel stehen nicht zur Verfügung

 

Die Deckung ist/wird wie folgt gesichert

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Ertrag in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Aufwand in Höhe von

 

 

Erläuterungen zu den finanziellen Auswirkungen für das laufende Haushaltsjahr (bei Bedarf):

 

2. Finanzielle Auswirkungen für das Folgejahr / für Folgejahre

Ergebnishaushalt

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Ertrag in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Aufwand in Höhe von

 

 

Finanzhaushalt

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Einzahlung in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Auszahlung in Höhe von

 

 

Deckung

 

 

Deckungsmittel stehen nicht zur Verfügung

 

Die Deckung ist/wird wie folgt gesichert

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Ertrag in Höhe von

 

Produktkonto /Teilhaushalt:

 

Aufwand in Höhe von

 

 

Erläuterungen zu den finanziellen Auswirkungen für das Folgejahr/ für Folgejahre (bei Bedarf):

 

3. Investitionsprogramm

X

Die Maßnahme ist keine Investition

 

Die Maßnahme ist im Investitionsprogramm enthalten

 

Die Maßnahme ist eine neue Investition

 

4. Die Maßnahme ist:

X

neu

 

freiwillig

 

eine Erweiterung

X

Vorgeschrieben durch: §20 Eigenbetriebsverordnung M-V

 

 

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Anlage/n: