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Auszug - Vorstellung des Regionalen Flächenkonzeptes hafenaffine Wirtschaft Wismar  

1. Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaft und kommunale Betriebe
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Wirtschaft und kommunale Betriebe Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 05.03.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:30 Anlass: Sitzung
Raum: Raum 123, Bürgerschaftssaal im Rathaus
Ort: Am Markt 1, 23966 Wismar
Zusatz: Bitte die Raumänderung beachten!

Wortmeldungen:

Herr Latki, Herr Rakow, Herr Dr. Zielenkiewitz, Herr Berkhahn, Herr Schurbaum

 

 

Der Ausschussvorsitzende bittet Herrn Latki (Baltic Marine Consult GmbH) um Vorstellung des Regionalen Flächenkonzeptes hafenaffine Wirtschaft Wismar.

 

Herr Latki erläutert, dass in dem Konzept Flächenpotenziale für die Ansiedlung hafenaffiner Wirtschaft aufgezeigt werden. Dabei handelt es sich lediglich um Empfehlungen mit denen überregionale Planungen angeschoben werden können.

 

Bis zum Prognosezeitraum 2025 ergibt sich eine Flächenbedarfsschätzung von 95 ha für Hafenflächen (u.a. Umschlag-, Lager-, Verkehrs- und Erschließungsflächen) und 280 ha Ansiedlungsflächen für hafenaffine Dienstleistungs-, Gewerbe-, Logistik- und Industrieunternehmen.

Ein Teil der Flächen ist bereits vergeben, sodass sich noch Flächenbedarfe von 25 ha für Hafen- und 110 ha für hafenaffine Ansiedlungsflächen ergeben.

 

Der Liegeplatzbedarf steigt von 15 auf 19 Liegeplätze bis zum Jahr 2025. Der Kailängenbedarf erhöht sich von 2.375 m auf ca. 3.230 m.

 

Herr Latki betont die sehr gute überregionale Verkehrsanbindung und sieht in der Fertigstellung der A 14 einen weiteren starken Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung. 

 

Derzeit können Investoren vordergründig Gewerbeflächen angeboten werden. Es werden aber auch weitere Industrieflächen benötigt, die seiner Ansicht nach bei der zukünftigen Bauleitplanung mit auszuweisen sind.

 

Mit der Ansiedlung neuer Unternehmen werden positive Beschäftigungseffekte erwartet, sodass sich die Anzahl der Arbeitskräfte im Bereich der Seehafenwirtschaft von etwa 2.058 (Stand: 2011) auf 4.083 in 2025 nahezu verdoppeln könnte.

 

Im Bereich des Kreuzfahrtgeschäftes wird im gesamten Ostseeraum von einem starken Zuwachs  in den kommenden Jahren ausgegangen. Die Einordnung eines Kreuzfahrtliegeplatzes im Bereich des Alten Hafens bietet sich als Puffer zwischen dem Umschlaghafen und dem direkten Zugang für die Passagiere zum historischen Altstadtzentrum an.

 

Zu nachstehenden Themen wurden Fragen gestellt, die Herr Latki sowie Herr Berkhahn beantworteten:

 

         Entwicklung des maritimen Tourismus

         Verlagerung des Hafenareals (es ist keine Verlagerung sondern nur eine Flächenerweiterung beabsichtigt)

         Entwicklung des Großgewerbestandortes Dargetzow/ Kritzowburg

         mögliche Ausweisung von zusätzlichen Wohnflächen in Redentin

         erfolgte eine energetische Betrachtung? (nur Wärmeversorgung wurde bewertet)

         Erhöhung des Papierumschlages denkbar? (schwierig, da langfristige Geschäftsbeziehungen in anderen Häfen bestehen)

 

 

Herr Rakow dankt Herrn Latki für seine Ausführungen.

 

Es gibt keine weiteren Wortmeldungen.

 

Der Ausschussvorsitzende bedankt sich für die Teilnahme und beendet die Sitzung.

 

 

              Rakow                                                                      Jeske

              Ausschussvorsitzender                                          Protokollführung