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Auszug - Produktplan und Produktbeschreibungen der Hansestadt Wismar (überarbeitete Version)  

Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport, Jugend, Bildung und Soziales
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Kultur, Sport, Jugend, Bildung und Soziales Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Mo, 13.04.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:00 Anlass: Sitzung
Raum: Raum 120, Senatszimmer
Ort: Am Markt 1, 23966 Wismar
VO/2015/1137 Produktplan und Produktbeschreibungen der Hansestadt Wismar (überarbeitete Version)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage öffentlich
Verfasser:Bansemer, Heike
Federführend:20.1 Abt. Kämmerei Beteiligt:I Bürgermeister
Bearbeiter/-in: Hein, Melanie  60 BAUAMT
   40 AMT FÜR BILDUNG, JUGEND, SPORT UND FÖRDERANGELEGENHEITEN
   32 ORDNUNGSAMT
   20 AMT FÜR FINANZVERWALTUNG
   14 RECHNUNGSPRÜFUNGSAMT
   13 AMT FÜR WELTERBE, TOURISMUS UND KULTUR
   10 AMT FÜR ZENTRALE DIENSTE
   06 Gleichstellungsbeauftragte
   05 Personalrat
   03 Beteiligungsverwaltung
   01 Öffentlichkeitsarbeit / Pressestelle
   1 Büro der Bürgerschaft
   II Senator
   60.2 Abt. Planung


 

Frau Bansemer (Amt für Finanzverwaltung) informiert, dass die gegebenen Hinweise und

Anregungen durch die Mitglieder des Ausschusses aus der Märzsitzung in die Vorlage

eingearbeitet wurden. Die Ergänzungen werden von Frau Bansemer erläutert. Ebenfalls

erfolgt der Hinweis, dass schriftlich durch zwei Fraktionen weitere Hinweise und Änderungswünsche an das Amt für Finanzverwaltung gegeben wurden. Es wird ein Bericht/Antwort

gefertigt und über die Änderungswünsche der Fraktionen informiert.

 

Herr Engling wird noch Hinweise zum Museum, Theater, Schulen und Musikschule geben.

Er bittet um Aufnahme von Kennzahlen im Produkt Museum u. a. zur Ausstellungsfläche

des Museums und Größe des Sammlungsbestandes.

 

In diesem Zusammenhang macht Frau Bansemer deutlich, dass bereits in der Märzsitzung des

Ausschusses ausführliche Erläuterungen zum Produktplan und Produktbeschreibungen der

Hansestadt Wismar – Teilhaushalt 07 – erfolgt sind. Es ist nicht vorgesehen, aus jedem Produkt

ein wesentliches Produkt zu bilden. Der Produktplan bildet das Gefüge, um den Haushaltsplan

der Hansestadt Wismar aufzubauen. Dieser ist kein Haushaltsplan und kann jederzeit ergänzt

werden. Mit diesem Produktplan erfolgt noch keine Diskussion zum Haushalt.

Es muss unterschieden werden, soll mit dem Produktplan gesteuert werden oder möchten die

Anwesenden nur mehr Informationen zur Verfügung gestellt bekommen. Dieses kann in einem

Bericht/Antwort erfolgen.

 

Wortmeldungen erfolgen von Herrn Hilse, Herrn Prof. Winkler und Herrn Keßler.

 

Herr Engling stellt den Antrag, dass folgende Kennzahlen in den Produktplan für das

Museum aufgenommen werden. Die Kennzahlen sind: Sammlungsbestand, Versicherungswert,

Angebot Öffnungszeiten und Veranstaltungsangebote.

 

Herr Prof. Winkler lässt über den Antrag abstimmen.

 

 

 

 

 

Weitere Wortmeldungen erfolgen von Herrn Kothe und Frau Block.

Herr Kothe macht nochmals deutlich, dass er keinen Bedarf sieht, solange das Museum

wegen Sanierung geschlossen ist, die Kennzahlen in den Produktplan aufzunehmen.

Nach Öffnung des Museums mit seinem Ausstellungsbetrieb kann das Thema neu

besprochen werden.

Anfragen werden von Frau Busjan beantwortet.

 

Herr Engling bittet beim Produkt Theater als Kennzahl die durchschnittliche Kapazitäts-

auslastung des Theaters im Jahr aufzunehmen.

 

Hierzu erfolgen Erläuterungen von Frau Eberlein (Theater und Veranstaltungszentrale) und

Frau Bansemer (Amt für Finanzverwaltung). In ihren Erläuterungen macht Frau Eberlein auch

deutlich, dass das Theater Wismar nicht selbst Stücke produziert. Ebenfalls erfolgen im Theater

Einmietungen durch Dritte. Zielstellung des Theaters ist eine 100 %ige Auslastung der

Fördermittel durch Aufführungen des Volkstheaters Rostock.

 

Herr Engling fragt bezüglich der Zielstellung zur Höhe der Besucherzahlen nach.

 

 

Frau Bansemer erläutert, dass die Zielstellung diesbezüglich mit 50 % vorgesehen ist.

Es ist sehr schwierig, dass ein Theater kostendeckend arbeitet. Hierzu erfolgt eine Ergänzung

von Frau Eberlein, wie dieses mittelfristig vorgesehen ist.

 

Weitere Wortmeldungen erfolgen von Frau Lechner und Herrn Brüggert.

Herr Brüggert erklärt, dass im Produktplan zum Theater das Ziel „Vermarktung und

Bewerbungen der eigenen Leistungen zur Erreichung eines optimalen Kostendeckungs-

grades“ benannt wird. Dieses wird als ausreichend erachtet.

 

Herr Engling bittet um Ergänzung des Produktplans für alle Schulen mit einer Kennzahl für

Lehr- und Unterrichtsmittel.

 

Frau Scheidt informiert, dass der Aufbau des Produktplanes für alle Schulen gleichartig

erfolgt ist. Der Sachaufwand je Schüler enthält die Kosten für Lehr- und Unterrichtsmittel.

Zur Musikschule erfolgen Informationen bezüglich der Gesamtteilnehmerzahl, zur

Unterrichtsbelegung und zur Angebotsstruktur.

 

Es erfolgt von Frau Lechner die Nachfrage, ob die Schüler aus dem Landkreis Nordwest-

mecklenburg in der Gesamtschülerzahl enthalten sind.

Dieses wird von Frau Scheidt bestätigt.

 

Herr Kothe fragt bezüglich der Bestrebungen der Hansestadt Wismar zur Fusion der

Musikschule Wismar und der Kreismusikschule nach und ob hierfür schon ein Zeitpunkt zu

benennen ist.

 

Frau Scheidt erläutert, dass diese Maßnahme bereits im laufenden Haushaltssicherungskonzept

enthalten ist und durch die Bürgerschaft beschlossen wurde. Diesbezüglich hat es bereits

Gespräche mit dem Landkreiskreis Nordwestmecklenburg gegeben. Jedoch konnte hier noch

kein nennenswertes Ergebnis erreicht werden. Die Fusion der Musikschulen ist weiterhin

Thema und Ziel in der Hansestadt Wismar. Es müssen weitere Gespräche diesbezüglich folgen.

 

Herr Engling bittet im Produkt Musikschule die Unterrichtsfächer nach Musikinstrumenten

einzeln aufzuführen.

 

Es wird vorgeschlagen, zur Musikschule einen Bericht/Antwort anzufertigen.

Hierin kann ausführlich zur Musikschule informiert werden.

 

Damit sind die Anwesenden einverstanden.

 

Frau Scheidt informiert zur Finanzierung der Musikschule. Die Finanzierung erfolgt etwa durch

1/3 Kommune, 1/3 Förderung durch das Land und 1/3 Zahlung von Elternbeiträgen. Es sollte

auch keine Veränderung an diesem bestehenden Gefüge für die Finanzierung erfolgen, da

es ansonsten zu einer Veränderung der Förderung durch das Land M-V kommen kann.

 

Herr Hilse verlässt um 17:15 Uhr die Sitzung. Er nimmt ab 18:00 Uhr an der Sitzung des

Bau- und Sanierungsausschusses teil.

 

Herr Engling fragt zu den Anmeldungen und zum Bedarf der Plätze in Kindertagesstätten nach.

 

 

 

 

Herr Fröhlich informiert, dass die Hansestadt Wismar nicht mehr Träger der Jugendhilfeleistung

ist, sondern die Aufgabe nach der Kreisgebietsreform an den Landkreis Nordwestmecklenburg

übergegangen ist. Durch die Hansestadt Wismar kann hierauf kein Einfluss mehr genommen

werden. Die Bedarfe der Eltern werden nicht mehr bei der Hansestadt Wismar angezeigt,

sondern beim Landkreis Nordwestmecklenburg hin.

 

Herr Prof. Winkler lässt über den vorliegenden Produktplan und Produktbeschreibungen der

Hansestadt Wismar, mit einer beschlossenen Änderung, abstimmen.

 

Die Vorlage mit einer beschlossenen Änderung wird einstimmig angenommen.

 

 


 

Abstimmungsergebnis:

- Antrag bestätigt

 

Ja-Stimmen:        5             

Nein Stimmen:     1             

Enthaltungen:      3