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Auszug - Information des Straßenbauamtes Schwerin zur Variantenuntersuchung des Hochbrückenersatzneubaus  

Sitzung des Bau- und Sanierungsausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Bau- und Sanierungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 12.04.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Raum 123, Bürgerschaftssaal im Rathaus
Ort: Am Markt 1, 23966 Wismar

Wortmeldungen:

 

Herr Kargel begrüßt Frau Bettina Lage, Herrn Heiko Berger und Herrn Thomas Genschmer vom Straßenbauamt Schwerin.

 

Herr Genschmer beginnt mit der Präsentation und geht insbesondere auf folgende Punkte ein, die ausführlich durch ihn erläutert werden:

 

-          Voruntersuchung Stand vom 04.07.2019

-          Änderung/Ergänzung der Voruntersuchung

-          Betrachtete Varianten

-          Ausgeschlossene Varianten

-          Verbliebende Varianten

-          Zusatzvariante 8.1

-          Variantenbewertung

-          Ausblick.

 

Bei der vorgestellten Variantenbewertung gehen aus der Gesamtbewertung die Variante 3 und die Variante 8.1 als gleichrangige bzw. gleichwertige zu bevorzugende Varianten hervor.

 

Die Variante 8.1. hat gegenüber der Variante 3 Vorteile in Bezug auf Verkehr, insbesondere in der Trassierung in Lage und Höhe und damit auch in der Linienführung.

 

Im Einzelnen geht Herr Genschmer auf die Vorzugsvariante 8.1 des Straßenbauamtes ein – eine Seebrücke, die in südlicher Parallellage zur bestehenden Hochbrücke und nördlich der ehemaligen Malzfabrik „Wismaria“ verläuft. Diese Variante lässt sich in Einklang bringen in Bezug auf die Umweltweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit.

Diese  Variante erlaubt eine städtebauliche Entwicklung des Areals rund um die „Wismaria“ sowie die Sanierung der alten Gebäude und des Quartiers. Zudem müsste keine genutzte Wohnbebauung abgerissen werden.

 

Bei der Hochbrücke handelt es sich um eine Landesstraße, das Land ist für den Ersatz der maroden Brücke zuständig.

Mit der Variante 8.1 und den beidseitig getrennten Geh- und Radwegen werden die Planungen fortgesetzt.

 

 

Herr Kargel dankt Herrn Genschmer für seine Ausführungen und bittet um Wortmeldungen.

 

Der Bitte von Herrn Kargel entsprechend, wird den Ausschussmitgliedern die Präsentation des Straßenbauamtes Schwerin zur Verfügung gestellt.

 

Anmerkung:

Die Präsentation wurde allen Ausschussmitgliedern per e-Mail am 13.04.2021 durch die Verwaltung zugesandt.

 

 

Wortmeldungen: Frau Runge, Herr Dr. Schubach, Herr Dr. Reimann, Herr Kargel, Herr Dr. Reimann, Herr Dr. Schubach, Herr Fuhrwerk, Herr Dr. Reimann, Herr Dr. Schubach, Herr Fuhrwerk, Frau Runge

 

Bei den einzelnen Wortmeldungen geht es zusammenfassend um folgende Fragen bzw. Aussagen:

 

 

-          Erfolgt eine Abstimmung mit den Eigentümern der unteren Wohnhäuser?

-          Warum wird eine Unterführung (Trog/Tunnel) nicht weiter verfolgt, obwohl hierbei lediglich in den toten Boden eingegriffen wird und somit ein geringerer Eingriff in die Umwelt und die Umweltbelange erfolgt.

-          Wie hoch sind die Kosten für eine Unterführung?

-          Wichtung der Verkehrsführung während der Bauzeit im Vergleich zur Lebensdauer des Bauwerkes.

-          Erfolgt nach der Herstellung des Ersatzneubaus eine Abstufung zur Stadtstraße und sind die Richtlinien für Landesstraßen und Stadtstraßen unterschiedlich?

-          Wie werden die Rad- und Gehwege auf der Hochbrücke geplant?

-          Um wie viel ist eine Unterführung teurer als die Variante 8.1?

-          Wurden bei der Untersuchung die Unterhaltungkosten der entsprechenden Gewässer und Böschungen betrachtet?

-          Ist noch einmal eine öffentliche Veranstaltung für die Bürgerschaft vorgesehen?

 

 

Die Fragen werden durch die Gäste des Straßenbauamtes Schwerin beantwortet.

 

Herr Kargel bedankt sich für die Ausführungen des Straßenbauamtes.

 

Herr Senator Berkhahn fragt, ob das Handout der Presse zur Veröffentlichung übergeben werden darf. Dem wird zugestimmt.

1 Exemplar ist dem Sender „Wismar TV“ ausgehändigt worden.

 

 

Die Mitarbeiter des Straßenbauamtes und die anwesenden Gäste verlassen um 17:20 Uhr die Sitzung. Es erfolgt eine Pause.

 

 

Um 17:25 Uhr wird die Sitzung fortgesetzt.