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14.06.2024

Jugendliche aus der Ostsee-Schule drehen Film in französischer Sprache über ihre Lieblingsorte in Wismar

Wo halten sich junge Leute gerne auf? Am Alten Hafen, auf dem Marktplatz, am Strand in Wendorf. Diese und weitere Lieblingsorte werden in einem Video zu sehen sein, das zwölf Jugendliche aus der Ostsee-Schule in Wismar produzieren. Der Kurzfilm in französischer Sprache soll den Titel "Bienvenue à Wismar" tragen und noch vor den Sommerferien 2024 erstmals gezeigt werden.

Die Neuntklässler aus dem Wahlpflichtfach Französisch waren in den vergangenen Tagen mit Kameras, Mikrophonen und einer großen Filmklappe in der Hansestadt unterwegs. Begleitet wurden sie vom Französischlehrer Imad Ousaouri und von Christoph Jahn, Leiter der Medienwerkstatt im Filmbüro MV.

Nach einem Workshop am 10. Juni im Filmbüro, bei dem es um organisatorische Fragen und das Drehbuch ging und es eine Einweisung in die Technik gab, folgte am 11. Juni der erste Drehtag in der Ostsee-Schule in Wendorf. Dabei gab es auch ein Interview mit Schulleiterin Beate Brindle. Am Tag darauf waren die Seebrücke und der Strand in Wendorf und der Bürgerpark an der Reihe. Am 13. Juni ging es zum Alten Hafen inklusive Besuch auf der Poeler Kogge "Wissemara", in die Altstadt und zum Kagenmarkt. Und am 14. Juni folgte die Videomontage im Filmbüro.

"Die Idee hinter diesem besonderen Projekt: Die Jugendlichen sollen sich motivieren und ihre Sprachkenntnisse in Französisch auch außerhalb der Schule anwenden", sagte Imad Ousaouri. "Sie erzählen mithilfe moderner Medien etwas über sich und über ihre Lieblingsorte in der Stadt, alles aus ihrer Perspektive."

Vorgaben gab es nicht, nur etwas Anleitung und "Denkanstöße", insbesondere auch durch die Fachleute des Filmbüros. "Beim Reden und Drehen sind neue Ideen entstanden, die gleich umgesetzt wurden", berichtete Christoph Jahn. "Erstaunlich, wie gut die jungen, kreativen Filmemacher beim Filmdreh die französische Sprache angewendet haben", so Lehrer Imad Ousaouri. "Dieser einwöchige Workshop könnte ein Türöffner sein, auch um Frankreich besser kennenzulernen und sich aus der eigenen Perspektive mit dem Land auseinanderzusetzen."

In den kommenden Tagen wollen sich die jungen Akteurinnen und Akteure nach Schulschluss weiter mit dem Erstellen des Filmes beschäftigen. Wenn er fertig ist, folgt laut Imad Ousaouri erst einmal eine große Abschlussfeier.

Der zehn bis 15 Minuten lange Beitrag, der mit einem "Blick hinter die Kulissen" ergänzt wird, soll anschließend an mehreren Orten gezeigt werden. Es ist zum Beispiel eine Premierenveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft im Kinosaal des Filmbüros an der Bürgermeister-Haupt-Straße geplant. "Bienvenue à Wismar" wird in den Herbstferien 2024 zwei Wochen lang in der Gerichtslaube im Rathaus öffentlich präsentiert. Auch eine Darbietung im Zeughaus an der Ulmenstraße ist vorstellbar.

"Der Kurzfilm soll auch an die Verwaltung von Wismars Partnerstadt Calais weitergeleitet werden, um eine Brücke zu Jugendlichen vor Ort zu schlagen", sagte Anne-Christin Liebscher, zuständig für Städtepartnerschaften in der Verwaltung der Hansestadt Wismar. Im Herbst 2024 steht ein Besuch von Wismarer Schülerinnen und Schülern in Calais auf dem Programm.

Träger dieses besonderen Projektes ist der Förderverein der Ostsee-Schule. Der Hauptteil der Kosten wird durch eine Förderung von "Demokratie Leben!" abgedeckt. Als weiterer Geldgeber kommt das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) hinzu. Der Förderverein der Ostsee-Schule und die Hansestadt Wismar ergänzen das Budget mit einem Eigenbeitrag. Außerdem unterstützt das Filmbüro MV.

"Vielleicht wird dieser Kurzfilm auch andere Schulen und Klassen motivieren, etwas in einer anderen Sprache umzusetzen und einen Schüleraustausch anzustreben", so Imad Ousaouri. "Der Aufwand für die Lehrerinnen und Lehrer ist zwar riesig und man ist abhängig von Förderungen. Aber es lohnt sich für die jungen Leute in jedem Fall. Das Projekt stärkt die Schülerinnen und Schüler, es intensiviert die Anwendung der französischen Sprache durch die Beschäftigung an dem konkreten Projekt und begünstigt gruppendynamische Prozesse."


Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

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