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Ausstellung: Der Schwung der 60er. Frühe Schalenbauten von Ulrich Müther

geöffnet: täglich von 9.00 bis 17.00

29.05.2019 bis 15.09.2019
Welt-Erbe-Haus, Lübsche Straße 23

Ausstellung: Der Schwung der 60er. Frühe Schalenbauten von Ulrich Müther

Am Dienstag, dem 28. Mai um 17.00 Uhr wird die Ausstellung mit dem Titel: „Der Schwung der 60er. Frühe Schalenbauten von Ulrich Müther“ im Welt-Erbe-Haus, Lübsche Straße 23, eröffnet. Die Ausstellung ist vom 29. Mai bis 15. September 2019 täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Der Bauingenieur Ulrich Müther (1934–2007) zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der ostdeutschen Nachkriegsarchitektur. In den sechziger Jahren spezialisierte er sich wie niemand sonst in der DDR auf die Konstruktion und Ausführung von Betonschalen. Er folgte damit einem internationalen Trend der Zeit: Die eleganten Schalenbauten, die Ingenieure und Architekten wie Pier Luigi Nervi in Italien, Eero Saarinen in den USA, Félix Candela in Mexiko oder Heinz Isler in der Schweiz errichteten, wurden weltweit wahrgenommen. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch in anderen Regionen der DDR und im Ausland realisierte Müther, meist in Zusammenarbeit mit Architekten, mehr als 70 markante Solitärbauten.

Die Ausstellung widmet sich den Anfängen Müthers auf dem Gebiet des Schalenbaus – von seinem ersten realisierten Projekt am Ende seines Studiums bis hin zu prominenten Gesellschaftsbauten wie dem „Teepott“ in Rostock-Warnemünde und dem „Ahornblatt“ in Berlin. Modelle, Zeichnungen, Fotografien und weitere Zeitdokumente, überwiegend aus dem an der Hochschule Wismar aufbewahrten Nachlass Ulrich Müthers, vermitteln ein anschauliches Bild dieser Architektur.