Hilfsnavigation
Seiteninhalt
28.01.2020

St.- Marienforum: Willkommen in Wismars neuer Oase

Mitten in der Altstadt ist mit der Neugestaltung des St. Marien-Forums ein weiterer Platz für Begegnungen entstanden. Auf dem Grundriss des ehemaligen Kirchenschiffes von St. Marien, das 1960 gesprengt worden war, haben Wismars stellvertretender Bürgermeister Michael Berkhahn und Bürgerschaftspräsidentin Prof. Dr. Sabine Mönch-Kalina das St. Marien-Forum am Montag der Öffentlichkeit übergeben.

"Wir freuen uns, dass wir einen weiteren Bauabschnitt innerhalb der Sanierung und Neugestaltung des Marienkirchplatzes präsentieren können", sagte Senator Michael Berkhahn. Dank der Unterstützung des Bundes für die Förderung von Welterbebereichen sei das gelungen. Damit werde deutlich, dass das Gesamtkonzept für diese Flächen stimmig ist und nach Umsetzung viel Freude bereiten wird. "Letztlich ist das wiederum ein Mosaikstein für die Sichtbarmachung unserer Vergangenheit, aber auch ein weiterer Höhepunkt für die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher unserer Stadt", so Berkhahn.

Chronologie der Neugestaltung:

  • 2016 wurden auf Grundlage eines Beteiligungs- und Mitwirkungsverfahren (Entwicklung eines Leitbildes) Fördermittel für die Planung und den Ausbau von St. Marien beantragt
  • 2017 wurde der Bauantrag für die Gestaltung des St. Marien-Forums erarbeitet und genehmigt
  • Hauptinhalte für die Planung des St. Marien-Forums waren:
    • Archäologische Untersuchung des Innen- und umgebenen Außenraumes des ehemaligen Kirchenschiffs von St. Marien, Dokumentation der Ergebnisse und Einfließen der Erkenntnisse in die zukünftige Planung
    • in Abstimmung mit dem Sachverständigenbeirat und dem ICOMOS (Beraterorganisation der UNESCO in Sachen Denkmalschutz) Sicherung der Grundmauern des Kirchenschiffs und Aufmauerung mit Backsteinen (Klosterformat, spezielle Formsteine) auf eine überschaubare Höhe mit Opferschichten als Abdeckung,
    • Aufmauerung der Säulen und der Chorinsel, ebenfalls mit Opferschichten als Abdeckung, jedoch niedrigere Höhe
    • Aufnehmen des vorhandenen Fußbodens im Innenbereich des Kirchenschiffs und Einbringen einer wassergebundenen Sanddecke (mit Bindemittelzusatz) mit Erhöhung des vorhandenen Fußbodenniveaus zum Schutz der archäologischen Funde
    • Herstellen der Barrierefreiheit im nördlichen Eingangsbereich des St. Marien-Forums
    • Herstellen von Sitzgelegenheiten mit Eichenholzabdeckungen
    • Aufstellen der Kunstwerke- Plastiken beziehungsweise Figuren in den Seitenkapellen und im Kirchenschiff

Derzeit stehen noch folgende Arbeiten aus:

  •   Herstellen von 2 archäologischen Fenstern zur Veranschaulichung der archäologischen Funde
  •   Aufstellen von Info-Tafeln zur Historie von St. Marien, den archäologischen Fenstern und den ausgestellten Kunstwerken
  •   Aufstellen (Senkrechtaufstellung) von Grabplatten im Chorraum und in den Seitenkapellen mit entsprechenden Info-Tafeln
Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Kontakt

Auslagestellen

Wer nicht auf den Stadtanzeiger in gedruckter Form verzichten möchte, kann sich diesen unter anderem an folgenden Stellen kostenlos mitnehmen:

  • im Rathaus, Am Markt 1
  • im BürgerServiceCenter, Am Markt 11
  • in der Tourist-Info, Lübsche Straße 23 A
  • in der Stadtbibliothek, Ulmenstraße 15
  • im Bauamt, Kopenhagener Straße 1
  • beim EVB, Werftstraße 1
  • beim DSK, Hinter dem Chor 9