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Förderung von Auslandsaufenthalten nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Allgemeine Informationen

Nach dem BAföG wird individuelle Ausbildungsförderung gewährt, wenn Auszubildenden die erforderlichen Mittel für ihren Lebensunterhalt und ihre Ausbildung anderweitig nicht zur Verfügung stehen. Damit soll dem Einzelnen – unabhängig von der wirtschaftlichen Situation seiner Familie – die Ausbildung ermöglicht werden, für die er sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entschieden hat. Ziel ist es, allen Auszubildenden vergleichbare Bildungschancen zu eröffnen.

Ausbildungsförderung wird geleistet für den Besuch von Berufsakademien, Fachhochschulen, Kunsthochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten. Informationen zur Förderung erhalten Sie hier:

Erforderliche Unterlagen

Nachweis über

  • Immatrikulation,
  • Studienplatz an der Hochschule im Ausland oder gleichwertige Ausbildungsstätte für eine berufliche Ausbildung,
  • Krankenversicherung,
  • Studiengebühren,
  • Einkommen/Vermögen (auch der Eltern und des Ehegatten)

Weitere Unterlagen könnten angefordert werden, darüber unterrichtet Sie die zuständige Stelle.

Hinweise

Die Förderung des Studiums an einer ausländischen Hochschule innerhalb der EU ist bis zum Abschluss möglich. Bei einem Studienaufenthalt außerhalb der EU können Studierende ein Jahr beziehungsweise bei Vorliegen besonderer Gründe maximal zweieinhalb Jahre gefördert werden.

Ein Auslandspraktikum im Rahmen eines Studiums mit einer Mindestdauer von zwölf Wochen kann gefördert werden, wenn es für die Durchführung der Ausbildung erforderlich und in Ausbildungsbestimmungen geregelt ist. Außerdem muss das Praktikum im Ausland nach dem Ausbildungsstand förderlich sein und die Ausbildungsstätte beziehungsweise die zuständige Prüfungsstelle muss anerkennen, dass die Praktikantenstelle den Anforderungen der Prüfungsordnung genügt. Praktika außerhalb Europas werden nur gefördert, wenn sie besonders förderlich sind.

Die Leistungen bei einem Studium im Ausland umfassen nach der BAföG-Auslandszuschlagsverordnung zusätzlich zu den Bedarfssätzen für nicht bei den Eltern wohnende Auszubildende

  • für einen Studienaufenthalt außerhalb der EU einen Auslandszuschlag für den Kaufkraftausgleich, dessen Höhe nach Ländern unterschiedlich festgesetzt wird,
  • die notwendigen Studiengebühren bis zu 4.600 Euro für maximal ein Jahr,
  • eine Reisekostenpauschale für eine Hin- und Rückreise von jeweils 250 Euro innerhalb Europas, sonst 500 Euro,
  • gegebenenfalls einen Zusatzbetrag für die Kosten der Auslandskrankenversicherung sowie

Die Leistungen nach der BAföG-Auslandszuschlagsverordnung werden für die Studiengebühren in voller Höhe als Zuschuss geleistet, ansonsten in derselben Form wie die Grundleistung erbracht.

Studierende, die für ihr Inlandstudium wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse keine Förderung nach dem BAföG erhalten, können diese Leistungen trotzdem beantragen, da zusätzlich zum Bedarfssatz im Inland Zuschläge für Reisekosten, Studiengebühren und ggf. länderabhängige Zuschläge gewährt werden.

Die Anträge sind wegen der langen Bearbeitungszeit mindestens sechs Monate vor Beginn des Ausbildungsabschnitts zu stellen.

Teaser

Nach dem BAföG wird individuelle Ausbildungsförderung gewährt, wenn Auszubildenden die erforderlichen Mittel für ihren Lebensunterhalt und ihre Ausbildung anderweitig nicht zur Verfügung stehen.

Zuständig

Landkreis Nordwestmecklenburg
Rostocker Straße 76
23970 Wismar
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Telefon: 03841 3040-0
Fax: 03841 3040-6599
E-Mail oder Kontaktformular
www.nordwest­mecklenburg.de