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Interkulturelle(n) Wochen 2020

Unter dem Motto "Zusammen leben - zusammen wachsen" sind zahlreiche Veranstaltungen mit dem Schwerpunkten Fairer Handel und Flucht und Migration geplant. Sie sind herzlich eingeladen.

28.08.2020 bis 02.10.2020
Wismar

"Zusammen leben - zusammen wachsen" das Motto dieser besonderen Tage ist ein starkes Signal für das friedliche Miteinander und gegen Fremdenfeindlichkeit. Freuen Sie sich auf Lesungen, Filme und Veranstaltungen für die ganze Familie. Im Jahr 2020 wird das Rahmenprogrramm um die Schwerpunkte Fairer Handel und Flucht und Migration stattfinden.
Freuen Sie sich auf gute Begegnungen und Austausch.

  • Hoffest mit Picknick auf dem Hof der Heiligen-Geist-Kirche
    Die Themen Nachhaltigkeit und Fairer Handel begleiten das fröhliche Picknick auf dem Hof der Heiligen-Geist-Kirche. Bitte bringen Sie Speisen und Getränke selbst mit. Wissen Sie wieviel Abfall jährlich in der Hansestadt Wismar anfällt und wie lange es dauert bis Plastik in der Natur zerrieben ist? Weiterhin werden verschiedene Siegel des Fairen Handels vorgestellt und Hintergründe beleuchtet, warum es Sinn macht Fairen Kaffee und Faire Schokolade zu genießen.
    Freitag, 28. August 2020, 15.30 bis 18.30 Uhr
  • "Grundrecht auf nachhaltige Entwicklung" Ausstellung in der Kreisvolkshochschule
    Weltoffen, solidarisch und im Dialog
    Migrantinnenorganisationen sind wichtige Mitwirkende für gutes Ankommen und Teilhabe von Geflüchteten. Stärker als Einzelpersonen können Migrantinnenorganisationen der erfolgreichen Integration und gleichberechtigte Teilhabe ein notwendiges Gewicht verleihen. Ihre Mitgliederinnen und Mitglieder, deren Familien, Verwandte oder die Nachkommen kennen häufig die Erfahrungen des Ankommens. Aufgrund ihrer eigenen Migrationserfahrung, ihre Mehrsprachigkeit und ihres interkulturellen Wissens können sie Geflüchteten in der neuen Umgebung unterstützen und tragen zu einer erfolgreichen Teilhabe bei. Genaus aus diesem Grund brauchen Migrantinnenorganisationen im lokalen und kommunalen Geschehen eine starke Stimme.
    31. August bis 18. September, Eröffnung mit Lesung, am Montag, 31. August um 10.30 Uhr
  • "Kleidertausch" in Zusammenarbeit mit BUNDJugend MV
    Es können bis zu zehn Kleidungsstücke mitgebracht werden, die sauber und intakt sind und eine Größenangabe haben. Nimm so viele Kleidungsstücke wieder mit, wie du willst!
    Freitag, 4. September, 17.00 Uhr, Filmbüro, Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53
  • "Totschick - die Schattenseite der Mode"
    Ein Film mit Bezug zu dem Unglück in einer bengalischen Textilfabrik 2013, der die Lieferketten in der Modeindustrie unter die Lupe nimmt. Die Regisseurin Inge Altemeier ist anwesend.
    Freitag, 4. September, 19.00 Uhr, Filmbüro, Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53
  • "Fair Traders"
     von Nino Jacusso (2019, 90 min; FSK 0).

    Ein Film begleitet drei Beteiligte der freien Marktwirtschaft, welche Verantwortung für die Gesellschaft und nachfolgende Generationen übernehmen, in dem sie nachhaltig wirtschaften. Eine Referentin zum Thema Fairer Handel wird anwesend sein und Fragen beantworten.
    Donnerstag, 10. September, 19.00 Uhr, Filmbüro, Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53
  • "Toleranz in Comics und Graphic Novels"
    Toleranz bedeutet Respekt, Akzeptanz und Anerkennung. Die Ausstellung Toleranz in Comics & Graphic Novels stellt die Werke von Comic-Zeichnerinnen und Zeichnern aus aller Welt vor. Jede Tafel ist einem/einer Kunstschaffenden gewidmet und zeigt eine komplette Geschichte oder Auszug einer längerem Graphic Novel.
    Die Ausstellung "Toleranz in Comics & Graphic Novels" stellt das Werk von Comic-Zeichnern aus aller Welt vor. Jede Tafel ist einem Künstler gewidmet und zeigt eine komplette Geschichte oder Auszug aus einer längerem Erzählung bzw. Geschichte.
    11. bis 26. September, Zeughaus, Ulmenstraße 15, Dachgeschoss
  • "Bitterer Kaffee. Bauern aus Uganda kämpfen um ihr Land."
    Ein immer noch aktueller Fall über die Vertreibung von ugandischen Bauern aufgrund eines Baus einer Kaffeeplantage der Tochterfirma Neumann und dem juristischen Kampf um Gerechtigkeit.
    Regisseur Michael Egner ist angefragt.
    Donnerstag, 17. September, 19.00 Uhr, Filmbüro, Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53
  • "Life Saraaba Illegal"
    von Peter Heller, Saliou Waa Guendoum Saar und Bernhard Rübe. Herr Heller wird anwesend sein.
    Eine sehr persönlich dokumentarische Filmbeobachtung um zwei Brüder in Afrika und Europa über einen Zeitraum von fast einem Jahrzehnt erzählt.
    Donnerstag, 24. September, 19.00 Uhr, Filmbüro, Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53
  • "Orientalische Einblicke"
    Von jeher faszinieren uns die Kulturen aus dem Nahen Osten. Der Orient verströmt ein Hauch von wohltuenden Gerüchen, verzaubert uns mit seinen Geschichten und Märchen und regt unsere Fantasie an. Ausländische Studierende und die Muslimische Gemeinde aus unserer Stadt laden Sie ein, ihre Kulturen kennenzulernen. Lassen Sie sich verzaubern von traditionellen Handarbeiten und genießen Nationalgerichte aus Marokka wie Couscous und Tajine.
    Samstag, 26. September, 10.00 bis 18.00 Uhr, Marktplatz, Altstadt
  • Gottesdienst im Rahmen der Interkulturellen Wochen und anlässlich des Erntedankfestes zum Thema "Gerechtigkeit"
    Sonntag, 27. September, 10.00 Uhr, Kirche St. Nikolai
  • Workshop zum Thema Rassismus mit Jana Michael
    "Alltagsrassismus - was bedeutet es eigentlich?"
    Was bedeutet Rassismus eigentlich und warum gibt es ihn so tief verankert in der Gesellschaft? Woher stammen Vorurteile? Im Workshop am 29. September im Schabbellhaus geht es um rassismuskritische Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten bei auftretendem Rassismus im Alltag. Voranmeldungen sind zwingend notwendig unter BWeiss@wismar.de. Eintritt frei.
    Schabbellhaus, Schweinsbrücke 6/8
  • Tag des Flüchtlings "Von Glaubensflüchtingen zur Willkommenskultur"
    Flucht und Vertreibung sind schon immer eng mit der Stadtgeschichte Wismars verbunden. Zur InterkulturellenWoche laden das SCHABBELL / Stadtgeschichtliches Museum und das Archiv der Hansestadt Wismar zur einer gemeinsamen Veranstaltung ein sich anhand von Beispielen mit dem Thema Flucht und Neuanfang auseinanderzusetzen.
    1. Mit der Mitte der 16. Jahrhunderts loderten in Europa vielerorts die Feuer der Glaubenskreige. Die neuen Lehren von Luther, Zwingli und Calvin spalteten das christliche Abendland. Die Auswirkungen waren auf dem ganzen Kontinent spürbar. Durch einen frühen Anschluss des Wismarer Rates und der Wismarer Bevölkerung an die neuen Lehren Luthers, konnten langwierige Unruhen in der Stadt vermieden werden. Darüber hinaus wurden die Wismarer nicht vom Mecklenburgischen Herzog bekämpft - dieser trat 1550 ebenfalls zum Protestantismus über. Derart "friedlich" war es derzeit nicht überall in Europa. An den Außengrenzen des Heiligen Römischen Reiches tobte ein erbittert-blutiger Kampf um die Fragen des richtigen Glaubens. Ein besonderer Brennglaseffekt war in Flandern zu beobachten. Da die Mehrheit der Bewohner Flanderns, wie auch ihr Herzog, römisch-katholisch waren, wurden der sich bildende Protestantismus mit ungewöhnlich harter Hand bekämpft. Es verließen viele und vor allem hoch qualifizierte, prostestantische Handwerker die Region und einige Schutzsuchende landeten im Hafen von Wismar.
    Seien Sie gespannt darauf, wie die Ankommenden in die Stadtgesellschaft aufgenommen wurden, welchem Tagwerk sie nachgehen durften, wie die Bürgermeister der Stadt auf die Flamen reagierten und welche Spuren sie in der Stadt hinterließen. Historiker Maximilian Marotz führt in das Thema ein und präsentiert einen Höhepunkt der Sammlung.
    2. Die Jahre 1945 bis 1949 dokumentierten chaotische Zustände in der Stadtgeschichte. Kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs sind unzählige Menschen auf der Flucht nach einer neuen Heimat: Wie war die damalige poltische Entwicklung, die Integration der Umsiedler, die wirtschaftliche Entwicklung Wismars, die Versorgung mit Nahrungsmitteln? Wie wurden zur damaligen Zeit in Wismar Seuchen bekämpft? Wie stand es um Bildung und Kultur? All jenen Fragen steht Dr. Nils Jörn Rede und Antwort, der den breiten Quellenfundus aus dem Wismarer Archiv bereits erforscht und publiziert hat. Dr. Nils Jörn präsentiert Erlebnisberichte aus dem Archiv in einer Lesung aus dem Buch "Wismar 1945-1949" und untermalt dies durch Filmaufnahmen von Zeitzeugenberichten.
    Freitag, 2. Oktober, 15.00 Uhr, Schabbellhaus, Schweinsbrücke 6/8. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
  • "Die Weltreise einer Fleeceweste"
    Eine kleine Geschichte über die große Globalisierung. Lesung mit Wolfgang Korn.
    Freitag, 2. Oktober, 16.30 Uhr, Zeughaus, Ulmenstraße 15
    Im Anschluss um 18.30 Uhr, laden wir Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Produktionsbedingungen als Fluchtursache - Handel neu denken", ein.  Mit dabei Teresa Hoffmann, Referentin für Fairer Handel und nachhaltiges Wirtschaften bei Brot für die Welt sowie Andrea Kiep, Fair-Handels-Beratung MV und die Macherinnen des Onlinemagazins für Nachhaltige Mode und mit Wolfgang Korn, Autor von "Die Weltreise einer Fleeceweste. Eine kleine Geschichte über die große Globalisierung". Angefragt ist Hamza Sofouane des Osnabrücker Netzwerk Fluchtforschung.

Kontakt

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der Hansestadt Wismar
Postfach 1245
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Rathaus, Am Markt 1
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