KUBB

Kubb – auch bekannt als Wikinger-Schach oder Bauerkegeln – ist ein Geschicklichkeitsspiel mit strategischen Elementen. Es symbolisiert eine Schlacht, in der zwei Gruppen für ihren König kämpfen. In der Umsetzung sieht es so aus: Zwei Mannschaften treten gegeneinander an. Eine Mannschaft besteht aus mindestens zwei und höchstens vier Personen. Die Spielerinnen und Spieler versuchen, die Holzklötze – genannt Kubbs – der gegnerischen Mannschaft mit Wurfhölzern umzuwerfen.

Der König, der in der Mitte des Spielfelds steht, muss zuletzt getroffen werden. Wer zuerst alle Kubbs des Gegners und danach den König umgeworfen hat, gewinnt das Spiel. Ein Spiel dauert in der Regel etwa 15 Minuten.

Kubb fand im Jahr 2010 zum ersten Mal anlässlich des Schwedenfestes statt. In drei Vorrundengruppen spielten die Mannschaften um die Teilnahme am Kubb-Finale mit dem Bürgermeister. Die drei qualifizierten Mannschaften aus den Vorrunden sowie das Bürgermeister-Team traten im „Jeder-gegen-Jeden“-Modus gegeneinander an und kämpften um den begehrten Kubb-Wanderpokal. Zusätzlich erhielten die vier Erstplatzierten Medaillen sowie Sachpreise. Sieger des ersten Kubb-Turniers wurde das Team der Deutsch-Schwedischen Gesellschaft.

Im Laufe der Jahre wurde das Kubb-Turnier beim Schwedenfest immer beliebter. Mittlerweile verwandelt sich die Altwismarstraße am Schwedenfest-Samstag in die „Kubb-Straße“. Auf acht Spielfeldern, die mit Kunstrasenteppich ausgelegt sind, spielen bis zu 32 Teams um den begehrten Wanderpokal.