Das Kuuldik-Ungeheuer von Goldebee

In Goldebee sollte vor langer Zeit einmal eine Hexe verbrannt werden. Viele Menschen kamen, um zuzusehen. Das Feuer war schon vorbereitet, doch es wollte einfach nicht brennen.

Vom Kuuldik-Teich wehte ein Wind und brachte feinen Regen. Das Holz wurde nass und die Flammen erloschen.

Da sahen ein Mann und eine Frau plötzlich etwas Unglaubliches: Aus dem Wasser des Teiches erhob sich eine unheimliche Gestalt – halb Mensch, halb Tier, nackt und mit langem Haar.

Das Ungeheuer spie einen Wasserstrahl aus seinem Mund direkt auf das Feuer, bis es ganz erlosch. Dann sprang es aus dem Wasser, packte die Hexe und verschwand mit ihr zurück in den Teich.