Verkehrsentwicklungsplan Viele Informationen bei erster öffentlicher Veranstaltung zum Verkehrsentwicklungsplan

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Wie können der motorisierte Individual-, der Fuß-, der Rad-, der Schwerlast- und der Öffentliche Personennahverkehr in der Hansestadt Wismar in den kommenden Jahren gestaltet werden? Diese Frage stellen sich Expertinnen und Experten sowie Bürgerinnen und Bürger, die an einem strategischen Verkehrsentwicklungsplan, kurz VEP, arbeiten. Am 17. Oktober 2023 gab es dazu im Zeughaussaal die erste Öffentlichkeitsveranstaltung.

Etwa 80 Interessierte ließen sich die Ziele des VEP erläutern und hörten sich an, welche grundlegenden Daten bereits erhoben wurden. Es gab in Wismar Verkehrszählungen (von Juni bis Oktober dieses Jahres), vorhandene Konzepte wurden ausgewertet, der Ruhende Verkehr und Unfallhäufungsstellen wurden erfasst. Für eine Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten der Einwohnerinnen und Einwohner von Wismar waren durch das Einwohnermeldeamt 3000 Haushalte durch ein Zufallsprinzip und unter paritätischen Gesichtspunkten angeschrieben worden. Es gab knapp 800 Antworten.

Während der Veranstaltung im Zeughaus wurden viele Zahlen, Diagramme und Pläne mit Altstadt-Straßen präsentiert. Dirk Ohm vom Ingenieurbüro IVAS aus Dresden, das den VEP im Auftrag der Hansestadt Wismar erstellt, sowie Dr. Michael Glatthaar vom Büro proloco aus Bremen konnten schon erste Fragen beantworten. Nach der informativen Präsentation hatten die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, in kleineren Gruppen untereinander und mit den Vertretern der Ingenieurbüros und der Verwaltung ins Gespräch zu kommen, um so Fragen und Hintergrundinformationen zu den Abläufen und Themen der Verkehrsentwicklungsplanung zu bekommen, wie es nach dem Treffen hieß.

Weitere öffentliche Veranstaltungen und Workshops

In den Jahren 2023, 2024 und 2025 werden unter anderem eine Beschäftigtenbefragung, eine Radbefragung sowie weitere öffentliche Veranstaltungen und thematische Workshops mit ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern folgen. Dann können sich Interessierte über den aktuellen Sachstand des VEP informieren und in den Prozess einbringen. Derzeit wird für die Erstellung des VEP von einer Projektlaufzeit von drei Jahren ausgegangen.

"Die Verkehrsentwicklungsplanung wird eine der wichtigsten Planungen der Hansestadt Wismar für die nächsten Jahrzehnte sein. Er wird wirklich um eine Neuaufteilung des Verkehrsraums, der in unserer Stadt nun einmal begrenzt ist, gehen", sagte Bürgermeister Thomas Beyer. Gefragt seien nun sowohl die Fachleute, als auch die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Wismar. "Die Erkenntnisse und Daten, die bei den öffentlichen Veranstaltungen und Workshops gewonnen werden, werden veröffentlicht. Und sie fließen in Vorschläge ein und werden zu einem umfassenden Werk. Am Ende wird die Bürgerschaft, die den Verkehrsentwicklungsplan auf den Weg gebracht hat, eine Entscheidung zu treffen haben."

Hier finden Sie die Präsentation des Ingenieurbüros IVAS: