Kinder & Familie



Stadtmütter

Stadtmütter Wismar – Sprach- und Kulturvermittlerinnen

Im Projekt „Stadtmütter“ engagieren sich Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte ehrenamtlich, um andere Frauen und Familien in Wismar zu unterstützen. Sie helfen in vielen Lebensbereichen und fördern das Miteinander in unserer Stadt.


Die Stadtmütter unterstützen:
  • beim Begleiten zu Arztterminen, Ämtern, Behörden, Kindertagesstätten und Schulen,

  • beim Übersetzen und Erklären von Briefen und Dokumenten,

  • beim Schreiben von Briefen und Ausfüllen von Formularen,

  • bei der Vereinbarung von Terminen,

  • mit Informationen zu Erziehung, Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe,

  • beim Erwerb und der Verbesserung von Deutschkenntnissen.


Qualifizierung zur Stadtmutter

Alle Stadtmütter absolvieren eine umfassende Qualifizierung.
Sie lernen unter anderem:

  • das deutsche Bildungs- und Gesundheitssystem kennen,

  • die Grundrechte von Frauen und Kindern in Deutschland,

  • Grundlagen zu gesunder Ernährung,

  • den Umgang mit Behörden, Ämtern und Beratungsstellen,

  • und die Reflexion eigener Stärken und Potenziale.


Mitmachen oder Unterstützung erhalten

Sie möchten sich ehrenamtlich als Stadtmutter engagieren?
Oder Sie möchten Hilfe durch eine Stadtmutter erhalten?

Dann wenden Sie sich bitte an:

Koordinatorin Projekt „Stadtmütter“
Nancy Voigt
Telefon: 0174 9499092
E-Mail: N.Voigt@drk-nwm.de

Jugendmigrationsdienst

Jugendmigrationsdienst Wismar – Unterstützung für junge Menschen mit Migrationsgeschichte

Der Jugendmigrationsdienst (JMD) unterstützt junge Menschen mit Migrationsgeschichte bei ihrer Integration in Schule, Ausbildung, Beruf und Gesellschaft.
Das Angebot ist Teil der Kinder- und Jugendpolitik des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Ziel ist es, Chancengerechtigkeit zu fördern und gleiche Zugänge zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe zu schaffen.


Was bietet der Jugendmigrationsdienst?

Die Beratung richtet sich an junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren, die eine Migrationsgeschichte haben.
Die sozialpädagogische Begleitung erfolgt:

  • vor, während und nach Integrationskursen gemäß dem Aufenthaltsgesetz (§ 45 AufenthG),

  • in Sprachkursen auf Grundlage der Richtlinie „Garantiefonds Hochschule“.

Auch Eltern erhalten Beratung – insbesondere zu Themen wie Bildung, Ausbildung und Zukunftsperspektiven ihrer Kinder.
Darüber hinaus arbeitet der Jugendmigrationsdienst eng mit Jugendeinrichtungen, Schulen und sozialen Initiativen im Stadtgebiet zusammen.


Zielgruppen
  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationsgeschichte (12 bis 27 Jahre),

  • Eltern von Kindern mit Migrationsgeschichte,

  • Institutionen, Initiativen und Fachkräfte, die junge Menschen begleiten.


Ziele des Jugendmigrationsdienstes
  • Verbesserung der sprachlichen, schulischen, sozialen und beruflichen Integration,

  • Förderung von Chancengleichheit,

  • Stärkung der Beteiligung (Partizipation) am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben.