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19.02.2019

Wendorf will besseren Nahverkehr

Volle Aula in der Ostsee-Schule am Montagabend in Wendorf zum Stadtteilgespräch. Bürgermeister Thomas Beyer informierte die Wendorfer über die wirtschaftliche und demographische Entwicklung in der Hansestadt, über anstehende große Baumaßnahmen wie die Unterführung Poeler Straße der Deutschen Bahn, den Ersatzneubau der Hochbrücke oder die neue Tangente für die Werft. (alles verlinken) In Wendorf sei zudem auf der Fläche hinter dem Musikerviertel geplant, Gewerbe und Wohnungen auszuweisen. Das Areal gehöre derzeit noch dem Bund. Verkaufsverhandlungen seien in Vorbereitung.

Sichtbar für die Wendorfer auch: der neue Reihenwasserbehälter der Stadtwerke GmbH. Mit der Erschließung der neuen Wohngebiete in Seebad Wendorf reiche die bisherige Menge an Wasser nicht mehr aus, erklärte Andreas Grzesko, Geschäftsführer der Stadtwerke. "Der Wasserabsatz in Wendorf steigt." Deshalb werde bis Ende Dezember dieses Jahres ein Reihenwasserbehälter errichtet - mit einem Fassungsvermögen von 700 Kubikmetern. Die Stadtwerke investieren dort 1,4 Millionen Euro.

In Wendorf selbst war vor allem der Nahverkehr ein Thema. Kritisiert wurden Linienführung, Taktzeiten sowie das Angebot an Abenden und Wochenenden. Zuständig für den Busverkehr ist der Landkreis Nordwestmecklenburg. Eine Potenzialanalyse ausschließlich für Wismar stünde kurz vor dem Abschluss, erklärte Tino Waldraff, beim Landkreis für die Koordination des ÖPNV verantwortlich. In diese Analyse seien auch viele Anregungen aus Wendorf eingeflossen, mit denen sich die Bewohner an den Landkreis gewandt hätten. Am 18. März solle das Ergebnis zunächst der Wismarer Bürgerschaft vorgestellt werden, anschließend der Öffentlichkeit, ergänzte Beyer. "Beteiligen Sie sich gern daran", lud Beyer ein. Die Hansestadt beteiligte sich freiwillig an der Finanzierung dieser Analyse.

Ein weiteres Problem: der fehlende Fuß- und Radweg an der Zierower Landstraße Richtung Ausgang Wismar. Noch immer streiten die Hansestadt Wismar und der Landkreis Nordwestmecklenburg dort um den Status der Straße. Bislang gehört sie dem Landkreis. Der jedoch will sie zu einer Gemeindestraße herabstufen.

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

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