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11.04.2019

Vereine freuen sich auf Sportförderrichtlinie in Wismar

Rückwirkend zum 1. Januar 2019 soll in Wismar eine Sportförderrichtlinie in Kraft treten. Besonders gefördert werden Vereine mit Kinder- und Jugendarbeit. Eine entsprechende Vorlage mit den Fördermöglichkeiten liegt der Bürgerschaft zum Beschluss vor und ist bereits im entsprechenden Fachausschuss diskutiert worden. So sollen jene Vereine künftig mit ingesamt 182.900 Euro pro Jahr gefördert werden (80.000 Euro waren es im Jahr 2018).

"Wir waren sehr erfreut, dass die Stadt im Oktober 2018 bei uns angefragt hat, ob wir die Ausarbeitung der Förderrichtlinie begleiten wollen", sagte Kerstin Groth vom Kreissportbund Nordwestmecklenburg (KSB NWM). 6200 Menschen seien derzeit in 46 Sportvereinen in Wismar organisiert, davon 2400 Kinder und Jugendliche.

Insbesondere die Möglichkeit, dann auch Fördermittel für jedes Kind und jeden Jugendlichen zu beantragen, sei eine sehr gute Idee. Dem schloss sich Dana Gromoll von der DLRG an. "Wir haben 530 Mitglieder, davon sind 60 Prozent Kinder und Jugendliche. 15 Euro pro Kind beziehungsweise Jugendlichen pro Jahr - das ist eine Menge Geld", sagte Gromoll. "Und das Beste daran ist, dass wir nicht an Projekte oder Veranstaltungen gebunden sind, sondern den Freiraum haben, das Geld direkt für die Kinder und Jugendlichen so auszugeben, wie es notwendig ist." Auch Dirk Menzel vom Stadtjugendring befürwortete diesen Punkt. "Es ist richtig, dass wir dann genau die Vereine fördern, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern.

Förderfähig sind dann unter anderem auch Personalkostenzuschüsse für hauptamtliche Vereinsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Höhe von 17 Prozent. "Damit liegt Wismar landesweit an der Spitze und kann sich auf die Schulter klopfen", sagte Groth vom KSB NWM. Auch für Übungsleiter können Vereine dann künftig beantragen. Die seien schwer zu finden, sagte Oskar Männer vom PSV Wismar. "Das Geld schafft einen guten Anreiz."

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer sagte, die Sportförderrichtlinie sei aus der Sportentwicklungsplanung heraus entstanden. "Die breite Beteiligung von Vereinen und nichtorganisierten Sportlerinnen und Sportlern, von Schulen und Kitas an dieser Planung hat gezeigt, dass die Sportförderrichtlinie ein notwendiger Schritt war."

Die bisherigen Fördermöglichkeiten wie zum Beispiel die kostenlose Nutzung der Sporthallen und Sportanlagen für den Kinder- und Jugendsport, die Übernahme der Kosten für die Nutzung des Wonnemars für den Vereins- und Schulsport sowie die Erstattung des Erbbauzinses für von Vereinen gepachteten Grundstücken bleiben bestehen.

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

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