Hilfsnavigation
Seiteninhalt
24.01.2019

Neue Planungszahlen für Wismar

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein Zahlenwerk auf mehr als 150 Seiten ist das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK). Barbara Genschow vom Institut Wimes Stadt-, Raum- und Regionalentwicklung stellte die dritte Fortschreibung von Wismars wichtigstem Planungsinstrument Interessierten im Bürgerschaftssaal vor.


Jedes Jahr erhebt das Rostocker Institut Zahlen, um beispielsweise die Entwicklung der Bevölkerung in der Hansestadt zu dokumentieren. Daraus leiten die Mitarbeiter Prognosen für die Zukunft ab, nach denen die Stadtverwaltung dann etwa die Anzahl von Kindergartenplätzen, Wohnungen oder Spielplätzen plant. Beteiligt sind an der regelmäßigen Aktualisierung des ISEK deshalb viele Ämter der Stadtverwaltung, aber auch Wohnungsbaugesellschaften, die Stadtwerke und der Landkreis Nordwestmecklenburg. In das ISEK fließen auch bestehende Konzepte ein, wie das zur Verkehrsinfrastruktur, zu den Sportstätten und Spielplätzen, sowie Bebauungspläne.

Die aktuellen Zahlen nun sind Grundlage sowohl für Anträge auf Fördermittel als auch für die Planung der kommenden zehn Jahre. Die positive demographische Entwicklung habe Wismar stabile Einwohnerzahlen gebracht, sagte Genschow. Die stabilen Bevölkerungszahlen und der Zuzug junger Familien sorgen dafür, dass derzeit drei Kitas gebaut werden und eine neue Grundschule in Planung ist. Aber auch die Zahl der altersgerechten Wohnungen wurde und werde erhöht.

Wismar habe sich bei der Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze gut entwickelt, sagte Genschow. Dazu trage die Entwicklung Wismars als Industrie- und Gewerbestandort bei. Werkserweiterungen wie beispielsweise bei den Holz verarbeitenden Betrieben auf dem Haffeld, aber auch die Ansiedlung neuer Unternehmen und die Werft führen laut Genschow dazu, dass inzwischen mehr Menschen nach Wismar pendeln, um in der Hansestadt zu arbeiten, als Menschen, die die Stadt dafür täglich verlassen.

Genschow hob zudem hervor, dass Wismar landesweit an der Spitze sei bei der Zahl der Jobs im verarbeitenden Gewerbe. "In den meisten Städten stehen Gesundheits-und Sozialwesen an erster Stelle." Insbesondere für das Werben neuer Investoren sei das eine gute Voraussetzung. Um so wichtiger sei es, dass Wismar die Entwicklung des Gewerbegebietes Kritzowburg vorantreibe. "Die Gewerbeflächen sind so gut wie ausgelastet."

Insgesamt ergeben sich aus dem ISEK mehr als 200 Einzelmaßnahmen für die Entwicklung der Hansestadt Wismar, erläuterte Genschow. Angefangen bei der Weiterentwicklung sozialer Infrastruktur über die Verkehrsinfrastruktur bis hin zur wirtschaftlichen Entwicklung.

Um einen Überblick über die dem ISEK zugrunde liegenden Daten zu erhalten, veröffentlichen wir an dieser Stelle zunächst die erhobenen Datensätze aus dem Jahr 2017, das sogenannte Monitoring. Die aktuelle Fortschreibung des ISEKs mit neuen Prognosen und Handlungszielen werden wir ebenfalls an dieser Stelle veröffentlichen.

Präsentation zum Entwurf der 3. ISEK-Fortschreibung


ISEK - Monitoring 2018 (PDF, 13,8 MB)

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Kontakt

Auslagestellen

Wer nicht auf den Stadtanzeiger in gedruckter Form verzichten möchte, kann sich diesen unter anderem an folgenden Stellen kostenlos mitnehmen:

  • im Rathaus, Am Markt 1
  • im BürgerServiceCenter, Am Markt 11
  • in der Tourist-Info, Lübsche Straße 23 A
  • in der Stadtbibliothek, Ulmenstraße 15
  • im Bauamt, Kopenhagener Straße 1
  • beim EVB, Werftstraße 1
  • beim DSK, Hinter dem Chor 9