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29.10.2019

Menschen, Schiffe, Energie -Infos aus dem Stadtteilgespräch

Wismar wächst weiter. In der Hansestadt steigt die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs laut Bürgermeister Thomas Beyer weiter an, noch immer fahren mehr Menschen nach Wismar zum Arbeiten als wegfahren. Steigende Geburtenzahlen, Zuzug von Familien mit Kindern - die Baumaßnahmen für neue Eigenheimgebiete, Wohnungen, neue Kindertagesstätten und eine neue Grundschule sind nicht zu übersehen.

Darüber hinaus planen die Wohnungsbaugesellschaften bzw. - genossenschaften weiteren Wohnungsbau - zum Beispiel an der Turmstraße oder am Friedenshof II. Zudem werden nach deren Auskunft bestehende Wohnungen saniert - unter anderem in der Frischen Grube und in der Altwismarstraße.

Sportstätten
Nach der umfangreichen Sanierung der Sportanlagen im Kurt-Bürger-Stadion soll nun die Sanierung des Umkleidegebäudes in Angriff genommen werden. Die Bürgerschaft hatte das Vorhaben auf der Prioritätenliste heraufgesetzt.

Umfassend erneuert werden soll auch die ehemalige Brechtturnhalle am Friedenshof. Nach Abschluss der Sanierung sollen dort auch Zuschauer auf einer Tribüne Platz finden. In Dargetzow soll der Sportplatz zu einem Kunstrasenplatz umfunktioniert, der Spielplatz an der 3. Wendung unter dem Motto "Bienenwiese" erneuert werden.

Unter Bürgerbeteiligung entwickelt, kündigte Beyer an, die Gestaltung der Multifunktionsfläche am Hafen - vorbehaltlich einer Fördermittelzusage - im kommenden Jahr zu beginnen.

Straßenbau
Fertig hingegen werde im November die Mecklenburger Straße, sagte Bauamtsleiterin Nadine Domschat-Jahnke. Nach Abschluss der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes inklusive überdachten Fahrradstellplätzen, Parkplätzen und Taxi-Stand sei zudem eine Promenade hinter dem Lindengarten in Richtung Rostocker Straße geplant. Auch der Spielplatz am Lindengarten soll erneuert werden.

Neben den derzeit laufenden großen Bauvorhaben wie Poeler Straße und Claus-Jesup-Straße werden auch im kommenden Jahr weitere Baustellen eingerichtet. Das Straßenbauamt plane, im Frühjahr 2020 die Deckschicht der Schweriner Straße vom Gewerbegebiet Rothentor bis zur Bürgermeister-Haupt-Straße zu sanieren. Vorgesehen sei eine Bauzeit von drei Wochen.
Darüber hinaus würden belastete Knotenpunkte ausgebaut, um das Verkehrsaufkommen im Zusammenhang mit dem Schiffbau auf der Werft steuern zu können.

Werft
Von dort berichtete Geschäftsführer Peter Fetten, dass der Bau der "Global Class" im Zeitplan liege. Am 23. November dieses Jahres werde das Mittschiff in Warnemünde ausgedockt und nach Wismar gebracht. Vorausgesetzt, die Wetterbedingungen ließen das zu.

Fetten kündigte an, dass das Übernachtungsschiff "Libra" noch in dieser Woche an Landstrom angeschlossen werden. Bereits kommende Woche zögen dort die ersten Mitarbeiter ein.

Laut Fetten arbeiten derzeit 1390 Menschen auf der Werft in Wismar, 2500 würden es sein, wenn das Mittschiff hier ist, und Mitte kommenden Jahres werde die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 3500 anwachsen. 14 Monate seien für die Fertigstellung des Kreuzfahrtschiffes vorgesehen.

Bereits jetzt liefen Verhandlungen über Folgeaufträge. Fetten nannte in dem Zusammenhang die Zukunft des Werftstandortes "ziemlich gesichert".

Stadtwerke informieren über Energiemanagement
Seit vier Jahren überprüfen die Stadtwerke Wismar ihre Energieverbrauch und setzen Maßnahmen um, um den zu senken. Geschäftsführer Andreas Greszko berichtete beispielsweise von neuen Regenwasserpumpen im Wasserwerk Friedenshof, mit denen allein jährlich 170000 Kilowattstunden Strom eingespart werden könnten. Das reduziere auch den Kohlenstoffdioxidgehalt um gut 74 Tonnen jährlich. Weitere Energieeinsparungen erzielen die Stadtwerke mit dem Miniblockheizkraftwerk am Hauptstandort sowie mit einer Photovoltaikanlage in Müggenburg, die allein Strom für 725 Haushalte liefere.

Darüber hinaus beobachten die Stadtwerke die Nutzung der vier Ladestationen für Elektroautos. Es gebe Gespräche und Überlegungen mit den Wohnungsbaugesellschaften und - genossenschaften, solche Ladestationen perspektivisch in den Wohnungsbau zu integrieren. Die Stadtwerke selbst fahren ausschließlich erdgas- beziehungsweise strombetriebene Autos. 

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

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