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22.02.2021

Jäger bergen fünf verendete Sauen bei Hoben

Der Obmann der Pächtergemeinschaft Wismar, Maik David, ist am Wochenende vom zuständigen Kreisveterinäramt Nordwestmecklenburg informiert worden, dass an der Ostseeküste Höhe Hoben mehrere verendete Wildschweine im Eis liegen.

Spaziergänger hatten die toten Tiere etwa 50 Meter vor dem Ufer des Strandes in Hoben im Eis und abtauenenden Schnee gesehen und dies dem Forstamt in Grevesmühlen gemeldet. Das Forstamt verständigte daraufhin das zuständige Kreisveterinäramt. Es stand der Verdacht im Raum, dass die Wildschweine an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erkrankt und verendet waren.

Gestern sind die Wildschweine dann vom Veterinäramt und von Jägern der Wismarer Pächtergemeinschaft geborgen und auf das ASP-Virus beprobt worden. Direkt im Anschluss waren die Kadaver zur zuständigen Entsorgungsstelle des Kreises Nordwestmecklenburg gebracht worden.

Wie genau die Wildschwine dort im Eis verendet sind, ist unklar. Das Tauwetter der vergangenen Woche hatte die Tiere zum Vorschein gebracht. Möglicherweise sind die Wildschweine beim Laufen über das Eis eingebrochen und bei dem Versuch, an Land zu kommen, gescheitert. Dank aufmerksamer Bürger konnten die Tiere nach dem Wegtauen des Schnees schnell geborgen werden.

Der Ernährungszustand und die allgemeine körperliche Verfassung deuten laut David zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf eine Infektion mit dem ASP-Virus hin. Gewissheit werde die entnommene Probe bringen. Das Ergebnis werde in den nächsten Tagen erwartet. Das ASP-Virus wurde in Deutschland seit September 2020 in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen nachgewiesen. Bislang wurden knapp 700 Infektionen bei Wildschweinen festgestellt.


Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

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