Hilfsnavigation
Seiteninhalt
26.10.2018

Delegation aus Wismar bereist Pogradec

Engere Zusammenarbeit in Kultur, Tourismus und bei den Feuerwehren angestrebt

Vom 18. Oktober bis zum 22. Oktober hat eine Delegation der Hansestadt Wismar die albanische Stadt Pogradec besucht. Teilnehmer waren Bürgermeister Thomas Beyer, Bürgerschaftsmitglied Frieder Weinhold und Pressesprecher Marco Trunk. Ziel war es, die Zusammenarbeit beider Städte zu intensivieren.

Die Kontakte dorthin sind durch die jahrelange Arbeit des Christlichen Hilfsvereins und dessen Albanienhilfe entstanden. Frieder Weinhold ist hier mit seinem Verein bereits seit vielen Jahren aktiv. Er unterstützt unter anderem den Bau von Schulen und betreibt ein Büro in Pogradec sowie ein Internat in einem zur Stadt Pogradec gehörenden Dorf. So ermöglicht er Kindern und Jugendlichen, die sonst kaum eine Chance auf gute Bildung hätten, von der 1. bis zur 9. Klasse zur Schule zu gehen.

Mittlerweile gibt es auch eine längere Kooperation zwischen den Städten Pogradec und Wismar. So war beispielsweise ein Mitarbeiter aus Pogradec in der Hansestadt zu einem dreimonatigen Praktikum, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Wismar unterstützten bei mehreren kommunalpolitischen Workshops mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Pogradec den dortigen Verwaltungsaufbau.

Auch Kontakte zur Feuerwehr sind entstanden. 2016 wurde ein ausgedientes Wismarer Feuerwehrfahrzeug auf Beschluss der Bürgerschaft an Pogradec übergeben. Zu diesem Zeitpunkt war eine Delegation aus Wismar unter Leitung von Herrn Berkhahn in Albanien.

Bei der aktuellen Reise wurde mit dem Bürgermeister von Pogradec Eduart Kapri auch über die weitere Kooperation und deren Inhalte gesprochen. So gibt es beispielsweise Möglichkeiten des kulturellen Austauschs, Kooperationen im Bereich Tourismus und im Bereich der Feuerwehr. Bürgermeister Thomas Beyer sagt dazu: „Nach jahrelanger Kooperation ist es nun an der Zeit, unsere gewachsenen Beziehungen auf eine neue vertragliche Grundlage zu stellen im Sinne einer stabilen Partnerschaft. Diesbezüglich werde ich auch auf die Bürgerschaft zugehen. Es soll eine Partnerschaft auf Augenhöhe sein. Wenngleich die Entwicklungsstände in Albanien und Deutschland unterschiedlich sind, wäre für beide Städte eine Partnerschaft ein Gewinn und das würde die jeweilige Entwicklung der Städte durchaus auch im Sinne des europäischen Gedankens unterstützen.“

Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

Kontakt

Auslagestellen

Wer nicht auf den Stadtanzeiger in gedruckter Form verzichten möchte, kann sich diesen unter anderem an folgenden Stellen kostenlos mitnehmen:

  • im Rathaus, Am Markt 1
  • im BürgerServiceCenter, Am Markt 11
  • in der Tourist-Info, Lübsche Straße 23 A
  • in der Stadtbibliothek, Ulmenstraße 15
  • im Bauamt, Kopenhagener Straße 1
  • beim EVB, Werftstraße 1