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09.12.2017

Die Stadtkirchenstiftung zu Wismar

Seit Jahrhunderten prägen große backsteinerne Kirchen das Stadtbild von Wismar und sind ein wichtiger Bestandteil des Weltkulturerbes.
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden sie von den Geistlichen Hebungen, einem treuhändischen Sondervermögen der Stadt, verwaltet.

Mit der Einbeziehung des treuhändischen Sondervermögens der Geistlichen Hebungen in das Volkseigentum der DDR erlosch die Stiftung „Geistliche Hebungen zu Wismar“ und der mit ihr verbundene Treuhandauftrag sowohl aus rechtlichen als auch aus tatsächlichen Gründen.

Um den Erhalt der Stadtkirchen als denkmalpflegerische Aufgabe für die Zukunft dauerhaft gewährleisten zu können, waren nach Beschlüssen der Bürgerschaft vom 24.04.2008 und 29.04.2010 die Grundstücke, die im Eigentum der „Geistlichen Hebungen zu Wismar“ standen und bis zum 03.10.1990 in Volkseigentum überführt worden waren, der Hansestadt Wismar mit der Maßgabe zuzuordnen, diese unentgeltlich in eine treuhändische Stiftung einzubringen.
Zweck dieser Stiftung ist es, die historischen Stadtkirchen zur Förderung der Kultur, des Denkmalschutzes und der evangelisch-lutherischen Religion mit eigenen Mitteln zu erhalten.
Eines der wichtigsten Ziele der Stadtkirchenstiftung ist somit seit ihrer Gründung der Aufbau eines Grundstockvermögens zur mittelfristigen Sicherung der Bauunterhaltung aus den Erträgen.
Ebenso wie bei der Sicherung und beim Wiederaufbau dieser stadtprägenden Kirchenbauten bedarf es jedoch auch hierbei weiterhin eines großen Engagements von Spendern, um dieses Ziel zu erreichen.

Zustiftungen jeden Betrages sind deshalb herzlich willkommen und können auf das Konto
Hansestadt Wismar
Sparkasse Mecklenburg-Nordwest
IBAN : DE14 1405 1000 1006 0130 20
BIC   : NOLADE21WIS  
Verwendungszweck: 0 0 1 5 5 6 6 0 - 9 1 1 - 2 8 2 0 0 - Zustift.
eingezahlt werden.

Spenden sind steuerbegünstigt. Für Beträge bis 200 Euro genügt regelmäßig als Nachweis der Zahlung gegenüber dem Finanzamt der Kontoauszug mit dem Hinweis auf die Stadtkirchenstiftung.
Für darüber hinausgehende Beträge werden unaufgefordert Spendenbescheinigungen ausgestellt, wenn mit der Überweisung auch der Name und die Anschrift des Spender mitgeteilt wurden.
Die Vermögens- und Finanzrechnung werden jährlich zusammen mit dem städtischen Haushalt veröffentlicht.

Quelle: Stadtanzeiger 11/2017