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15.04.2019

Baumaßnahmen zur Umgestaltung des St. Marienkirchhofs werden fortgesetzt

In der Wismarer Altstadt werden die Straßenbauarbeiten zur Umgestaltung des St. Marienkirchhofes von Mittwoch, dem 17. April 2019, an fortgesetzt. Dieser Bauabschnitt umfasst die nördliche Seite des Marienkirchhofes mit der gesamten Schüttingstraße, der Johannisstraße von Schüttingstraße bis Straße St. Marienkirchhof und der Straße St. Marienkirchhof bis kurz vor Einmündung Sargmacherstraße. Die Breiten der Straßen variieren auf Grund der örtlichen Verhältnisse und nach späterer Verkehrsführung (einspurig bzw. zweispurig) zwischen 2,50 und 5,63 m.

Während der Bauzeit kommt es zu Einschränkungen und Veränderungen in der Verkehrsführung sowie der Anzahl an Parkflächen:

  • Der Verkehr von der Lübschen Straße zum St. Marienkirchhof wird über die Große Hohe Straße und Negenchören geleitet. Über eine Baustraße ist dann auch der Parkplatz an der Ostseite der Marienkirche zu erreichen.
  • Die Johannisstraße wird als Sackgasse ausgewiesen und ist nur von der Lübschen Straße aus befahrbar. Eine Wendemöglichkeit kann hier aus Platzgründen nicht geschaffen werden. Die Zu- und Ausfahrt zur Tiefgarage bleibt gewährleistet.
  • Die Straße St. Marienkirchhof wird ebenfalls als Sackgasse mit Wendemöglichkeit ausgewiesen und ist von der Kellerstraße aus befahrbar.
  • Die Johannisstraße wird voll gesperrt. Auch die Lübsche Straße wird von Einmündung Negenchören an zur Sackgasse. Hier wird im Anschlussbereich an die Fußgängerzone eine Wendemöglichkeit eingerichtet.

Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten wird im Bereich der Straße St. Marienkirchhof ein neuer Mischwasserkanal verlegt. Weiterhin werden im ganzen Baubereich die Regen- und Schmutzwasseranschlussleitungen sowie die Straßenablaufleitungen erneuert. Im Zuge der Bauarbeiten erfolgt die Erneuerung der Entwässerungsanlagen und die Umgestaltung des Verkehrsbereiches einschließlich der Nebenanlagen.
Wie bereits in den fertiggestellten Bauabschnitten werden die Straßen mit Naturstein-Reihenpflaster und beidseitigen Einfassungen aus Rixdorfer Hochborden bzw. Granit-Rundborden als wasserführende Kante hergestellt. In den Gehwegen wird in Fortführung der bisherigen bewährten Bauweise rotbuntes Bockhorner Klinkerpflaster verlegt. Die Sicherheitsstreifen neben der Fahrbahn und die Hausvorfelder werden mit Mosaikpflaster befestigt.

Ebenfalls wird die vorhandene Beleuchtungsanlage durch eine dem heutigen Stand der Technik entsprechende Anlage ersetzt. Es werden sowohl Wandarmleuchten als auch Mastleuchten, die mit moderner LED-Technik ausgerüstet sind, verbaut.
Die Bauzeit wird sich vom 17.04.2019 bis voraussichtlich Dezember 2019 erstrecken, sofern nicht unvorhergesehene Ereignisse eintreten, die aus der archäologischen Begleitung, der Witterung bzw. bislang unbekannten Hindernissen im unterirdischen Bauraum resultieren können.

Während der Bauausführung werden der Fußgängerverkehr sowie die Erreichbarkeit der Wohnhaus- und Gewerbezugänge ständig aufrechterhalten. Die vorhandenen Parkplätze werden während der Bauzeit anteilig für die erforderliche Baustelleneinrichtung genutzt; es kommt zu einer bauzeitlich bedingten Verringerung des Parkplatzangebotes.

Die Absicherung des Lieferverkehrs für die betroffenen Gewerbebetriebe und Dienstleistungsunternehmen im Baubereich ist mit dem ausführenden Baubetrieb abzustimmen. Ziel ist es, einen rechtzeitigen Informationsaustausch zu gewährleisten. Bei fehlender Zufahrtsmöglichkeit wird die bauausführende Firma den Gewerbetreibenden und Anwohnern bei Anlieferung von Waren behilflich sein.
Der Transport der Müllbehälter zu den jeweilig einzurichtenden Sammelplätzen wird durch die vor Ort tätige Baufirma organisiert. Die Eigentümer werden gebeten, eine Tonnenbeschriftung zur besseren Zuordnung vorzunehmen.

Sofern Grundstückseigentümer im Baufeld notwendige bauliche Maßnahmen an ihren Gebäuden (u. a. Trockenlegungsarbeiten, Abdichtungen der straßenseitigen Kellerwände) für notwendig erachten, ist frühzeitig eine Abstimmung über die Realisierbarkeit und das Zeitfenster mit den Baubeteiligten herbeizuführen.

Die Hansestadt Wismar bittet alle Anwohner, die Gewerbetreibenden und Fahrzeugführer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und um erhöhte Vorsicht. Während der Baumaßnahme wird versucht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Für Besucher der Innenstadt gibt es hier eine Übersicht für Parkplätze in fußläufiger Entfernung stehen am Altstadtrand.

Mit der Umsetzung des 5. und letzten Bauabschnittes wird ein weiterer wichtiger Teil der touristischen Hauptroute vom Markt über St. Marien, St. Georgen, Alter Hafen und St. Nikolai zum Markt zurück fertiggestellt und damit ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Attraktivität der Hansestadt geleistet. Damit wird das direkte Umfeld des Marienkirchturmes als bedeutender Teil des ehemaligen Gotischen Viertels weiter aufgewertet.

Quelle: Bauamt, SG Straßenverwaltung / Bauleitung

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