Pressemitteilungen ISEK-Monitoring 2024

Die Hansestadt Wismar erstellt jährlich ein Monitoring für die aktuelle Entwicklung der Stadt, um die Umsetzung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes zu überprüfen. Jetzt liegt der Bericht für das Jahr 2024 vor.

Im Rahmen des Monitorings werden zahlreiche Daten zur Entwicklung der Bewohneranzahl und -struktur, zur Erwerbstätigkeit, zum Wohnungsbestand und weitere erhoben. Diese Daten werden dann mit den Prognosen verglichen und so überprüft, ob die beabsichtigte Entwicklung zu den aktuellen Zahlen passt. Damit kann ermittelt werden, ob Ziele der Stadtentwicklung von umgesetzten Vorhaben erreicht wurden und ob beabsichtigte Planungen angepasst werden müssen. Einige exemplarische Zahlen werden nachfolgend aufgeführt.

Die aktuellen Daten zeigen, dass Wismar 2024 die leicht steigende Tendenz der Einwohnerzahl beibehält. Zum 31.12.2024 betrug die Einwohnerzahl der Hansestadt Wismar insgesamt 44.079 Personen, das ist ein Zuwachs von 61 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Diese Tendenz besteht, obwohl die natürliche Bevölkerungsentwicklung auch 2024 negativ ist. Es gab 499 mehr Sterbefälle als Geburten im Jahresvergleich. Die leicht positive Bevölkerungsentwicklung liegt am Zuzug aus dem In- und Ausland. Im Jahr 2024 sind 560 Personen mehr nach Wismar gezogen als weggezogen. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht um 67 Personen.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort Wismar lag 2024 bei 15.590 Personen. Damit ist die Beschäftigtenquote der 15- bis 65-Jährigen leicht von 60,3% auf 60,7% gestiegen, obwohl sich die absolute Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 42 Personen verringerte. Für die Beschäftigtenquote wird durch die Entwicklung der Werft und mögliche Zulieferer ein positiver Einfluss erwartet.

Im Rahmen des ISEK-Monitorings wird auch die Pendler-Bilanz der Hansestadt Wismar untersucht. Nach den aktuellen Daten standen 8.417 sozialversicherungspflichtigen Einpendlerinnen und -einpendlern nur 6.682 Auspendlerinnen und Auspendler gegenüber. Daraus ergibt sich ein positiver Saldo von insgesamt +1.735 Personen. Es pendeln also deutlich mehr Arbeitskräfte von außerhalb nach Wismar als umgekehrt. Die Differenz zeigt, wie stark Wismar als Arbeitsstandort wirkt und wie viele Beschäftigte ihre Arbeitsstelle innerhalb der Stadtgrenzen haben, ohne dort zu wohnen.

Im Berichtsjahr 2024 zeigt das ISEK-Monitoring der Hansestadt Wismar, dass sich die Schülerzahlen über die letzten Jahre insgesamt stabil bzw. über die vergangenen fünf Jahre leicht wachsend und stärker als prognostiziert entwickelt haben. Ein Vergleich zwischen Prognosewerten und realen Zahlen verdeutlicht dies:

Die realen Zahlen der Kinder im Grundschulalter (6,5–10,5 Jahre) lagen im Jahr 2024 bei 1.436 Kindern, was 63 Kinder mehr sind als der Prognosewert von 1.373 gewesen wäre. Die Nachfrage nach Grundschulplätzen bleibt also bestehen. Diese Entwicklung zeigt, dass die geplanten Investitionen, wie etwa der Neubau der Ostsee-Schule, gerechtfertigt sind.

Für Kinder und Jugendliche im Alter von 10,5 bis 18.5 Jahren lag der reale Wert 2024 bei 3.105 Personen, was 102 Personen über dem prognostizierten Wert von 3.003 lag. Auch hier ergibt sich damit ein positiver Verlauf gegenüber der Prognose.

Den Monitoringbericht finden Sie hier:

Weitere Informationen zum ISEK finden Sie hier: https://www.wismar.de/ISEK